10 Dinge, die für ein erfolgreiches Innovationsmanagement sorgen

Gelungenes Innovationsmanagement ist eine echte Kunst. Gute Ideen gibt es mitunter viele. Wie aber bringe ich eine echte Innovation auf den Markt? Und wie sorge ich dafür, dass das Produkt sich durchsetzt? Als smarter CDO analysiert man Trends und Marktanforderungen ebenso wie Visionen. Man bezieht zum einen relevante Aspekte wie die Wünsche der User mit ein, genau wie man die Vorstellungskraft der Mitarbeiter anregt. Vor allem aber sorgt man für eine Dynamik, die dabei hilft, sich in Zeiten der Digitalisierung am Markt zu behaupten. Im Einzelnen heißt das …

1. Welche Strategie fährt mein Unternehmen

Produktinnovationen sagen viel über ein Unternehmen aus. Kunden erwarten von bestimmten Unternehmen ein gelungenes Innovationsmanagement, während sie bei anderen Marken eher überrascht wären. Also ist es wichtig, zu definieren, wie innovativ ich sein will. Begeistere ich mit neuen Produkten, die vor Künstlicher Intelligenz und Digitalem Schnickschnack nur so strotzen? Jeder Hersteller sollte wissen, ob man Innovationen als zentralen Wert definiert. Vorreiter zu sein bedeutet schließlich immer auch mutig zu sein. Selbst bei Riesen wie Apple können Innovationen in die Binsen gehen.

2. Schaffe Raum für Kreativität

Kreatives Arbeiten macht Spaß. Mitunter ist die Kreativität aber eine Diva. Und die will vom Innovationsmanagement gehegt werden. Mitarbeiter sollten also in einer möglichst kreativen Umgebung arbeiten können. Darüber hinaus sollten sie sich sowohl herausgefordert als auch gestärkt und vor allem geschätzt fühlen. Drei Faktoren, die der Kreativität gefallen. Ebenso wie die Zusammenarbeit. Große Innovationen entstehen oft nicht bloß in einem Kopf. Kurz gesagt: Menschen können einander inspirieren und dabei Großes entstehen lassen. Bringt man Produktentwickler mit Technologieentwicklern, Vertrieblern und dem Marketing-Direktor zusammen, entsteht ein interaktiver Prozess. Am Ende verkürzt das auch die Time-to-Market-Spanne.

3. Nutze digitale Assistenzsysteme

Überdies gibt es weitere Annehmlichkeiten, die Raum für ein ideenreiches Innovationsmanagement bieten. Digitale Assistenzsysteme. Als Sprachassistent können sie beispielsweise helfen, den Fokus auf der Kreativität zu behalten. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und natürlicher Sprachverarbeitung können wir das gigantische Wissen, das in den Clouds festhängt, abrufen und uns Zeit ersparen. Etwa wenn wir nach Produkten der Konkurrenz oder nach vergangenen Verkaufszahlen suchen.

4. Digitale Trends erkennen

Modernes Innovationsmanagement bedeutet, digitale Trends im Blick zu haben. Egal, ob es sich um den Handel, den Einzelhandel, unser Kaufverhalten oder unsere Autos handelt – Alles steht im Zeichen der Digitalisierung. Folglich ist es von immenser Bedeutung, dass man sich als Unternehmen in einer durchdigitalisierten Welt positioniert. Sei es beim Vertrieb oder bei der Markteinführung internetfähiger Produkte. Produktinnovationen, die durch digitale Gimmicks, Sprachassistenten, Konnektivität oder eine Kombi mit einer App auffallen, erhalten im digitalen Zeitalter eine höhere Markenwertigkeit.  

Zum Artikel Innovationsmanagement: Zwei Personen am Tisch
Als smarter CDO analysiert man Trends und Marktanforderungen ebenso wie Visionen.

5. Was User wollen

Natürlich hilft es einem CDO immer, zu wissen, was der Kunde erwartet. Folglich hilft es also auch, auf Marktforschung zu setzen. Oder vielleicht sogar auf eigene digitale Quellen, wie die Daten, die man aus IoT verbundenen Geräten sammelt.  Ebenso macht es Sinn, die Wünsche der User durch Chatbot Geplauder zu generieren. Auf diese Weise helfen die Wünsche dabei, Innovationen zu kreieren, die vom Endverbraucher dann auch tatsächlich positiv aufgenommen werden. Ideengenerierung durch den Blick auf die Kundenwünsche und die Daten aus der Marktforschung. Das ist Basis für ein Innovationsmanagement, das am Puls der Zeit bleibt.

6. Die Lead User Methode hilft dem Innovationsmanagement

Wenn man bei der Einbindung von Kunden auf Nummer sicher gehen will, wendet man sich an Lead User. Gegenüber „normalen“ Nutzern sind  Lead-User “trendanführende Nutzer”.  Sie besitzen beispielsweise ein höheres Verständnis für technische Revolutionen und bringen ein gewisses Know How mit. Am Ende aber sind es eben auch User. Darum ist es für das Innovationsmanagement von großem Vorteil, die Lead User mit in die Entwicklung neuer Produktkonzepte mit einzubeziehen.  Die Einbeziehung kann das Flop-Risiko drastisch reduzieren. Schließlich stellen Lead User die Schnittstelle zum Käufer dar. So wurde bereits empirisch festgestellt, dass es den Innovationserfolg steigert, den Lead User früh miteinzubeziehen.

7. Entdecke die Möglichkeiten der smarten Dinge

Carpe Big Data könnte man auch sagen. Die Marktforschungsplattform Statista prognostiziert, dass bis 2020 voraussichtlich 20,4 Milliarden vernetzte Dinge im Einsatz sind. Aus dem immensen Datenvolumen, das dabei vom Internet der Dinge ausgeht, lassen sich für das Innovationsmanagement wichtige Erkenntnisse ableiten. Umfassende Big-Data-Analysen sind daher das Herzstück der hauseigenen Markforschung. Man kann dazu ein eigenes Analyse-System kreieren. Oder man greift auf bestehende Open-Source Systeme zurück. Wichtig ist, dass man Big Data überhaupt nutzt. Am Ende lassen sich aus den IoT-Informationen und Sensordaten nämlich wichtige Rückschlüsse auf das Verhalten der User ziehen.

8. Die Machbarkeitsanalyse

Ist die Idee geboren, muss nach vorne geblickt werden. Welche technischen Anforderungen gibt es an das Produkt? Kann ich Dinge vereinfachen, etwa durch Innovationen in der Herstellung? Neben den technischen Faktoren müssen auch die wirtschaftlichen oder rechtlichen Faktoren berücksichtigt werden. Ebenso beeinflussen vielleicht terminliche Faktoren die Arbeit des Innovationsmanagements. Setze ich diese Pflichten also den Ergebnissen der Marktforschung und den ermittelten Marktbedürfnissen gegenüber, können mögliche positive und negative Ergebnisse eines Projekts ermittelt werden.

9. Rapid Prototyping mit einbeziehen

Ist die Idee machbar? Prima. Zumindest auf dem Papier. Ebenso wichtig ist bei jedem erfolgreichen Innovationsmanagement die Einbindung von Prototypen. Dadurch wird es bei der Produktentwicklung möglich, effizient an den Details zu arbeiten. Ideal dafür ist übrigens das Rapid Prototyping, weil es eben den schnellen Bau eines Prototypen ermöglicht. Schnelligkeit ist heutzutage nämlich ein wirklich wichtiger Faktor geworden. Die Zeiten sind schließlich schnelllebig.  Genauso wie Trends. Daher sollte auch die Entwicklung nicht lahmen. Folglich ist Rapid Protytyping für das Innovationsmanagement also unersetzlich. Denn zusätzlich zur Schnelligkeit ist doch auch die Machbarkeit des Produktes wichtig. Ebenso wie gutes Design. Beide Faktoren können durch ein anschauliches Modell wohl nur gewinnen.

10. Sprich deine Zielgruppe richtig an

Die Zielgruppe der neuen Produktinnovation ist technikaffin? Smartphones, der Umgang mit Tablet oder Sprachassistent sind eine Selbstverständlichkeit? Dann dienen zum Beispiel Messenger-Dienste und Chatbots als perfektes Vertriebsrohr eines erfolgreichen Innovationsmanagements. Innovativer Vertrieb ist schließlich das A und O einer erfolgreichen Produkteinführung. Vor allem, wenn Kundenwünsche als externe Innovationskraft für die erfolgreiche Produktgestaltung verantwortlich waren. Lasst den Kunden also wissen, dass ihr auf einer Wellenlänge schwimmt. Dadurch können Produktinnovationen die gewünschten Ergebnisse erzielen.