Wie du mit RFID dein Vermögen verfolgst

RFID (Radio Frequency Identification) liefert Tracking Daten in Echtzeit. Damit wird die Nachverfolgung physischer Vermögenswerte (Asset Tracking) zum digitalen Selbstläufer. Durch das entsprechende Tracking System kann nämlich sowohl festes als auch mobiles Vermögen problemlos geortet und außerdem verwaltet werden. Überall und ohne dass eine Person daran beteiligt sein muss.

Sowohl in der Fertigung, als auch im Bereich Logistik oder sogar in Krankenhäusern ist Asset Tracking zu einem wichtigen Punkt geworden. Vor allem, wenn es in umfangreichere Gefilde geht. Sucht man etwas, kostet das schließlich Zeit. Und im Business manchmal auch Geld. Funktioniert das Asset Tracking mit Radiowellen, wird das Zeitverschwenden zu einer alten Geschichte, die man sich am Lagerfeuer erzählen kann. Weißt du noch, als wir ständig etwas gesucht haben und die Produktion unterbrechen mussten? Als die verschwundenen Assets 10% unseres Gewinns verschlangen? Oder als man Stunden aufwenden musste, um die Dinge ordentlich zu verwalten?

Das Verwalten und Finden wichtiger Assets muss keine Herausforderung sein. Als Folgen können teure Verzögerungen, Ausfallzeiten oder Terminüberschreitungen vermieden werden. Mehr noch: Wenn Assets mit RFID ausgestattet werden, läuft die Vermögensverwaltung umfangreicher als mit klassischem Barcode. Als Technologie, welche die Identität eines Objekts drahtlos über Funkwellen überträgt, kann der RFID Chip nämlich bis zu 2 Kilobyte Daten speichern. So können Informationen zu Herstellungsdatum, Bestimmungsort, Herstellungsort und/oder Verfallsdatum in den Tag geschrieben werden.

RFID: Vermögensverwaltung 4.0

Durch Asset-Tracking, auch als Asset-Management bezeichnet, werden also physische Vermögenswerte nachverfolgt. Durch die Verwendung der Radio Frequency Identification läuft dies in Echtzeit ab. Die Folgen sind weitreichend. Durch die Implementierung einer Asset-Management-Software kann es zu einer effizienteren Produktionsplanung und zu weniger Ausfallzeiten führen. Mit der richtigen Verwaltungssoftware kann außerdem auch die erforderliche Wartung oder der entsprechende Service besser geplant werden. Das sind ganz schön viele Zusatznutzen, die bei einem vergleichsweise geringen Aufwand zum Tragen kommen. Vor allem, weil es sich um langfristige Vorteile handelt, welche die RFID Technologie im Asset Management einbringt. Langfristig auch, weil RFID-Tags wesentlich robuster und haltbarer sind, als etwa Barcodes. Auch wenn der Barcode erst mal natürlich günstiger in der Anschaffung ist.

Ein weiterer Vorteil, wenn man in RFID investiert: Mit dem Lesegerät können Asset-Tags problemlos gescannt werden, ohne die Tags physisch sehen zu müssen. Schließlich läuft die RFID Technik ja fast auf magische Weise ab. Die Radio Frequency Identification funktioniert bis zu einer Entfernung von bis zu 10 Metern. Durch die drahtlose Kommunikation, die auf dem Einsatz einer elektromagnetischen Kopplung im Radiofrequenzteil des elektromagnetischen Spektrums basiert. Dabei werden die Radiowellen von Informationen, die auf dem Asset angebracht sind, erfasst und gelesen. Und mit höherer Speicherkapazität können RFID-Tags eben auch weitere Hinweise speichern. So können zusätzliche Infos über Wartungsaktivitäten gelesen werden.

Ja, wo laufen sie denn?

In jeder Produktion kann der Ausfall von Anlagenkomponenten oder der Verlust von einzelnen Komponenten  zu großen Problemen führen. Die Fertigung muss unterbrochen werden und  Umsatzverlusten drohen. Termine können nicht eingehalten werden und die Kunden sind unzufrieden. Abhängig sind diese ganzen Faktoren manchmal von kleinen Assets, etwa von Werkzeugen. Mit RFID wird das Auffinden nun wesentlich leichter.

Oder der Stillstand  hängt am Verlust oder der verzögerten Anlieferung  großer Assets. Zum Beispiel beim Fehlen von Autoteilen, die beim Zusammenbau von Fahrzeugen verwendet werden. Ja, wo laufen sie denn gerade? Verzweiflung macht sich breit. Mit der RFID Technologie könnte besonders schnell Hilfe geleistet werden. Die Tags sind nämlich schneller zu lesen als Barcodes. Die Lesezeit für RFID-Tags liegt in der Regel bei unter 100 Millisekunden. So können Container, Tools, Fahrzeuge, Dateien usw. in kürzester Zeit gefunden werden.

Sofern es keine Störungen gibt. Die einzige Problematik beim Asset Tracking durch RFID besteht nämlich darin, dass RFID-Systeme auch gestört werden können. Da die Systeme das elektromagnetische Spektrum (etwa WiFi-Netzwerke oder Mobiltelefone) nutzen, kann es zu Staus kommen. Oder es kommt zu einer Leserkollision. Das geschieht, wenn sich die Signale überlappen. Ein umsichtig eingerichtetes System mit sogenanntem Antikollisionsprotokoll, bei dem Tags abwechselnd an ein Lesegerät senden, kann Unstimmigkeiten verhindern.

RFID in der Praxis

Trotz der genannten Problematik hat sich RFID oft bewährt. Ein Beispiel aus der Praxis im Bereich Paletten. Paletten sind nicht unbedingt kostengünstig. Der Verlust bedeutet der unnötige Verlust von Firmengeld. Perfekt für RFID. Die Japan Pallet Rental Corporation sieht das genauso. Sie stellt wiederverwendbare Paletten her, die mit RFID Tags ausgestattet sind. Die Paletten werden an Kunden vermietet, die normalerweise rund 30% ihres Paletten-Bestandes jedes Jahr verlieren. Durch das Anbringen von Tags auf diesen Kunststoffpaletten können die Paletten nachverfolgt werden, ohne dass man Zeit für die Suche aufwenden muss. So hat sich die Anschaffung von der Technologie bald rentiert.


Die Technologie hilft auch anderen Unternehmen dabei, Dinge zu orten und zu verwalten, die mobil und nicht mit dem Internet verbunden sind.  Dabei ist es egal, ob das Unternehmen groß oder klein ist. „RFID macht Unternehmen jeder Größe effizienter, indem es ihnen hilft, ihren Bestand und ihre Ausrüstung zu verfolgen“, gab Chuck Thompson, Vice President of Sales für Rush Tracking Systems, ein RFID-Software- und Dienstleistungsunternehmen, an.  „Diese Effizienz wird meistens in Form von weniger Arbeitsaufwand und höherer Genauigkeit erzielt“, sagte er weiter.     

Radio Frequency Identification sorgt für eine transparente Verwaltung von Vermögenswerten und Logistik.

Fassen wir also noch einmal die Pluspunkte von RFID Tags bei der Vermögensverwaltung zusammen:    

  • Transparente Verwaltung von Vermögenswerten und transparente Logistik
  • Leichtere Auffindbarkeit von Vermögenswerten
  • Zeitersparnis in der Nachverfolgung
  • Schnelle Inventur möglich
  • Minimierung von Verlusten durch schnelle Ortung
  • Maximale Nutzung der vorhandenen Assets und eventuelle Optimierung der Fertigung
  • Effektive Wartung von Anlagen

Asset Tracking im Gesundheitswesen

Nicht nur das Business kann durch die modernen Tracking Möglichkeiten gewinnen. Auch Krankenhäuser und Gesundheitsbüros profitieren von der fabelhaften Welt der RFID Technologie. Sowohl bei Patienten, als auch bei medizinischen Geräten sorgt die Implementierung von RFID-Asset-Tracking-Systemen für Erleichterung.

Tatsächlich werden in  Krankenhäusern auf der ganzen Welt bereits solche Verfolgungssysteme eingesetzt. Einige Krankenhäuser verwenden die Technologie etwa zur Erfassung von Instrumenten. Ein Vorbild aus der Ferne: Das Kinderkrankenhaus in Birmingham in Alabama überwacht und verwaltet per RFID spezifische Vermögenswerte wie etwa Defibrillatoren, Infusionspumpen oder Betten.

Schließlich bedeutet es auch für Krankenhäuser nicht bloß eine Kostenersparnis, wenn weniger Assets verschwinden. Von einem sicheren Bestand an Instrumenten und Inventar profitiert auch der Patient.

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