Smarte IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft

IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft bieten neue Chancen für die oft geforderte Energiewende. Die Möglichkeiten, die dabei geschaffen werden, können sogar eher zu einer Lösung des Energieproblems beitragen, als man denkt.

Bei der Energie, so nützlich sie auch ist, gibt es schließlich zwei Probleme: Zum einen sind die Ressourcen endlich. Zum anderen ist die Gewinnung von Energie oft schädlich für die Umwelt. Die Energiewende ist daher nicht nur dringlich gefordert. Diese Wende ist im Grunde längst überfällig. Die Frage nach dem Wie aber ist mitunter schwierig zu beantworten. Die einen wollen alle Kohlekraftwerke auf der Welt sofort abschalten, damit kein schädliches CO2 mehr ausgestoßen wird. Das macht schon Sinn. Durch die Verbrennung von Kohle wird schließlich sehr viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Dieses berühmt-berüchtigte Treibhausgas ist eine der Hauptursachen für die globale Erwärmung.

Keine Frage also, dass man die Dinger abschalten oder wenigstens so wenig wie möglich nutzen sollte. Welche Alternativen aber gibt es? Atomkraft? Auch hier sagen viele: Nein danke. Windenergie? Reicht derzeit noch nicht aus. Solar? Ist auch nicht ohne Nachteile, wenn man an die energieintensive Produktion von Sonnenkollektoren denkt. Wasserkraft? Funktioniert nur, wenn man die strengen Auflagen zum Gewässerschutz befolgt.

Digitale Technik für mehr Effizienz

Wie wäre es bei all den Problemen, die eine umweltfreundliche Energiegewinnung mit sich bringt, wenn man vor allem etwas an der Effizienz verändert? Digitale Technik hilft dabei, die Energieerzeugung über die Netze effektiver zu steuern. Natürlich kann man mit ihr auch den Verbraucherhaushalt energiesparsamer gestalten. Untermauert wird diese Erkenntnis durch die aktuelle Metanalyse der Agentur für Erneuerbare Energien.

Die Agentur zeigt in ihrer Untersuchung, dass die Digitalisierung eben tatsächlich maßgeblich zur Energiewende beiträgt. Durch eine smarte Ausrichtung der technischen Komponenten können IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft zu einer breiteren Streuung führen. Außerdem sorgen sie für eine zielgerichtete Nutzung. Was der intelligente Kühlschrank im Smart Home oder die smarte Markise, die sich bei Sonnenlicht automatisch ausrollt, können, sollte auch in einem Windkraftwerk möglich sein. Leider wird gerade jetzt erst daran gearbeitet. „Die Energiewirtschaft hinkt in Sachen Digitalisierung anderen Wirtschaftsbereichen weit hinterher“, gab Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, im Zuge der Analyse zu bedenken. Ebenso bemerkte er, dass „Energiewende und Digitalisierung untrennbar miteinander verbunden“ seien.

Letzteres kann man sich schon gut vorstellen. Schließlich wissen wir ja bereits, wie gut die IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft im privaten Bereich oder auch in Büros funktionieren. Durch die digitalen Strategien können Wärmepumpen oder Heizungen in intelligente Helfer verwandelt werden. Eine Heizung, die hochfährt, wenn wir zu Hause sind, ist da nur ein simples Beispiel. Energieverschwendung wird dank des Internets der Dinge also irgendwann kein Thema mehr sein. Dass die intelligente Steuerung von elektronischen Geräten zur Energiewende beiträgt, ist also keine Frage.
„Wir schätzen, dass IoT-basiertes Energiemanagement in Büros und Fabriken den Energieverbrauch um 10 bis 20 % senken kann“, lautet schließlich eine Aussage aus dem McKinsey Global Institute.

Smartes Windkraftwerk dank IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft

Und was kann nun eine intelligente Steuerung von Energielieferanten genau bewirken? Eine ganze Menge. Die Digitalisierung sorgt zum Beispiel dafür, dass die schwankende Stromerzeugung aus Wind und Sonne ausgeglichen werden kann. So kann auch diese alternative Form der Energiegewinnung irgendwann zu einer Hauptressource für unseren Strom werden. Dazu aber müssen weitere IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft umgesetzt werden. Es reicht nämlich nicht allein, die Kraftwerke, Speicher etc. in das Internet der Dinge mit einzubinden. Das Stromnetz ist schließlich ein Netz aus Übertragungsleitungen, Umspannwerken, Transformatoren und mehr. Alles zusammen sorgt dafür, dass der Strom am Ende die Glühbirne zum Leuchten bringt. Demnach muss überall die smarte Note eingefügt werden, damit ein wirkungsvolles Gesamtkonstrukt entsteht.

Hier genau sollte also weiter investiert werden. Nur so können die digitalen und internetverbundenen Technologien genutzt werden. Das sogenannte Smart Grid, also das Intelligente Stromnetz kann dafür sorgen, dass die Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, elektrischen Verbrauchern und Netzbetriebsmitteln in Energieübertragungs- und Verteilungsnetzen der Elektrizitätsversorgung effizient zusammenspielt. Speicher, Biogasanlagen, die smarten Geräte des Verbrauchers und das Stromnetz selbst können durch Digitalisierung in umfassenden IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft verhandelt werden.

Zum Artikel IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft: Strommast

IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft bieten neue Chancen

Die Vorteile der digitalen Strategien

IoT-verbundene Komponenten sind besser zu durchschauen und besser zu steuern, bzw. sie steuern sich eben von selbst. Und sie regeln sich in Problemfällen auch selbst oder lassen einen wenigstens rechtzeitig wissen, dass etwas geregelt werden muss. Fassen wir zusammen:
• Digital vernetzte Windenergie kann man schneller und effizienter steuern
• Die Stromübertragung wird dank digitaler Technik effizienter
• Im Störfall kann der Strom schneller wiederhergestellt werden
• Erneuerbare Energien können mit IoT-Lösungen endlich großflächig integriert werden
• Die Sicherheitsbedingungen werden durch IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft erhöht

Aus der Praxis

Die Digitalisierung kann das Energiesystem also nicht nur effizienter machen. Im Grunde genommen sind die neuen IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft sogar ausschlaggebend, um die heiß ersehnte Energiewende überhaupt umsetzen zu können.
Natürlich wird eine flächendeckende Umsetzung noch Zeit in Anspruch nehmen. Die Weichen aber wurden bereits an mehreren Stellen gestellt. So hat etwa die HAKOM Solutions GmbH als Anbieter von Energiedatenmanagement-Systemen für Unternehmen der Energiewirtschaft eine neue IoT-Lösung im Angebot. Die sogenannte Big Energy Data Suite stellt eine Basistechnologie mit umfassenden energiewirtschaftlichen Funktionen dar. Sie sorgt für eine vollständige Skalierbarkeit auf Applikations- und Datenbankebene mit Hilfe von IoT-Anwendungen. Anhand der entsprechende Datenbanken und den Funktionen zur Bearbeitung und Analyse können hochkomplexe Prozesse in Gang gebracht werden. Anwendungen für Weiterleitung der Daten an eine Leitstelle oder die Berechnung von Prognosen sind dabei etwa umsetzbar. Das Smart Grid kann durch solche Beispiele erheblich vorangetrieben werden.

Auch Vodafone, eines der führenden Unternehmen im Bereich IoT, ist dabei, die Vorteile von IoT-Lösungen für die Energiewirtschaft weiter zu nutzen. So setzt das Unternehmen auf sechs Millionen Kommunikationsverbindungen für Smart Meter weltweit. Ebenso sind intelligente und vernetzte Zähler (Smart Meter) fest in das Portfolio integriert. Auf diese Weise werden Daten zum Energieverbrauch permanent gemessen. Durch die Steuerung der intelligenten Netze wird die Energiezufuhr schließlich optimiert. Dr. Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland, ist sich nämlich sicher, was die Bedeutung von digitalen Strategien für unsere Zukunft angeht: „Die Digitalisierung der Infrastruktur ist Grundlage für die Energiewende in Deutschland“, lautet seine eindeutige Aussage zu dem Thema.