Eine erfolgreiche IoT Design Entwicklung ist kein Zufall. Eine gut strukturierte Produktentwicklung, die dennoch genug Raum für kreative Ideen lässt, ist die Basis für den Erfolg.

Produktentwicklung und Produktdesign sollten daher bestimmten Regeln folgen. Darüber hinaus brauchen Innovationen aber eben auch Luft zum Atmen.

Oder besser gesagt: Sie brauchen vielleicht einfach etwas geordnetes Chaos, um richtig gut zu werden.

Von der Ideenfindung bis zum ersten Prototypen muss nicht unbedingt viel Zeit vergehen. Vielleicht legt man als Usain Bolt im Design Sprint einen Traumstart hin. Oder man setzt auf einen ausgeglichenen aber zielsicheren Halbmarathon. Wichtig ist, dass man eine gewisse Struktur einhält, die den Weg zu einem gelungenen IoT Design ebnen kann.

Zum Beitrag IoT Design: Design Canvas
IoT Design: Für die Konzeption und Ideation gibt es verschiedene Ansätze

Die Designentwicklung eines neuen Produktes sollte immer mit einem gewissen Maß an Recherche beginnen. Das heißt, ich schaue mich um, welche ähnlichen Produkte es bereits auf dem Markt gibt. Darüber hinaus kann ich folgende Punkte mit in die Analyse einbeziehen:

IoT Design Entwicklung beginnt mit der Recherche

  • Wie laufen die Konkurrenzprodukte?
  • Welche davon sind besonders erfolgreich?
  • Wie hat sich die Marktsituation entwickelt?
  • Welches Potential besitzt der Markt?
  • Wie sieht meine Zielgruppe aus?
  • Welche Anforderung hat die Zielgruppe an das Produkt?

Gerade der letzte Punkt sollte viel Platz in der Analyse einnehmen, wenn ich ein neues Produkt an den Start bringen will. Schließlich ist der Kunde in Zeiten von smarten Häusern und Connected Cars eine andere User Experience gewohnt, als vor ein paar Jahren noch.

Die individuellen Erfahrungen und die Emotionen, die der User dem Produkt entgegenbringt, haben sich mit der Zeit verändert. Die Mensch-Maschine-Interaktion hat eine ganz neue Qualität erhalten. Und diese wird auch gefordert. Daher ist der UX Aspekt, der sich eben auf die Verhaltensweisen, Emotionen und Ansichten der Kunden gegenüber dem Produkt oder der Dienstleistung bezieht, von hoher Bedeutung.



Man sollte in diesem Teil der Recherche vor allem eruieren, wie der Nutzer mit dem Produkt bzw. mit dem Interface umgeht, um das Ergebnis mit in die Produktentwicklung respektive das Interface Design mit einfließen zu lassen.

In Kombination mit den Erkenntnissen der anderen Fragestellungen ergeben sich damit schon einige grundlegende Anforderungen an das IoT Design.

Wenn wir die Eckepfeiler dessen haben, was wir beim Produkt-Design und dem Interface Design brauchen, folgt der nächste Schritt. Wir erschaffen ein Konzept. Das heißt im Grunde nichts anderes, als dass Ideen gefunden und erarbeitet werden.

Dabei sollte man immer einen Blick auf die Ergebnisse aus Punkt eins haben. Das heißt, dass ich bei der Kreation zum Beispiel mit einem Auge darauf schiele, was die Konkurrenz macht. Um eine Idee zu finden, die das neue IoT Design von eben dieser Konkurrenz abhebt.

Und beim Blick auf die Anforderungen an die User Experience und das Design-Interface überlege ich, welche innovativen Lösungen es gibt, die jenen Anforderungen gerecht werden.

Konzeption und Ideation mit verschiedenen Ansätzen

Als klassische Basis beim Schritt der Konzept- und Ideenfindung fungiert oft immer das Brainstorming. Als Hilfsmittel der Ideation, also der Ideenfindung, die auch in die Ideen-Feinabstimmung und das Ideenmanagement übergehen kann, ist die Methode neben dem kreativen Schreiben eine der gängigsten. Aber auch hier gibt es Unterscheide im Hinblick auf die Produktentwicklung. 

Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze:

  • Design Thinking basiert auf der Idee, dass die Anforderungen am besten umgesetzt werden können, wenn Menschen unterschiedlicher Bereiche für die Ideenfindung bzw. Konzeptwicklung zusammen kommen.  
  • Beim Design Sprint wird der Fokus auf ein zeitliches Limit, das die Konzentration erhöht, gelegt. Ein straffer Rahmen gibt vor, das etwa ein Tag für die Analyse, der nächste Tag für die Ideation, der übernächste für die Planung für den Prototypen und so weiter, verwendet werden soll.
  • Der Human Centered Design Prozess stellt die nutzerorientierte Gestaltung des IoT Design in den Mittelpunkt der Kreation. Das heißt, dass man interaktive Produkte so gestaltet, dass sie über die höchst mögliche Usability verfügen.


Wie auch immer der Charakter gefärbt ist, den man für die erfolgreiche Produktentwicklung auswählt, oft ist es ein Prozess, der regelmäßig geprüft und weiter verfeinert wird. Bis das endgültige Konzept, dass alle Ansprüche des Analyseteils mit einschließt, steht.

Danach folgt…

IoT Design: Die konkrete Ausarbeitung

Die Ideen stehen. Jetzt müssen sie laufen lernen. Das heißt, sie müssen umgesetzt werden. Und zwar so, dass sie für alle Beteiligten, zum Beispiel auch den Kunden, greifbar werden.



IoT Design Entwicklung heißt ja vor allem, dass es dank des Internet der Dinge viele Möglichkeiten gibt, die Gestaltung von Produkt oder Interface auch schnell visualisieren zu können. Rapid Prototyping etwa, also die Fertigung über den 3D-Drucker, erlaubt es, zügig Modelle anzufertigen.

Dadurch lässt sich das neue Designs faktisch bewerten. Das heißt, dass die Ausarbeitung eben auch immer Hand in Hand mit dem Bau eines Prototypen oder eines sichtbaren Models von Produkt und Design Interface geht.

Warum Prototypen bei der erfolgreichen Produktentwicklung wichtig sind

Während und nach der Ausarbeitung sollte man auf die Erstellung von Modellen und Prototypen nicht verzichten. Anhand dieser lässt sich die Umsetzung der Anforderungen schließlich am besten überprüfen.

Funktionsfähige Zwischenmodelle geben einem die Chance, Fehler früh auszumerzen und die finale Design Anmutung zu optimieren. Neben der bereits erwähnten Rapid Prototyping Methode kann man auch anhand Digitaler Zwillinge das Design und  die Funktionalität des zukünftigen Produktes darstellen. Als digitalen Prototypen sozusagen. 

Dadurch erhält man nicht nur die Möglichkeit, die Ausmaße eines neuen Produktes, etwa eines neuen Smartphones oder vielleicht eines Bauteils für Maschinen, realistisch darzustellen. Man kann diese Art von Model außerdem schnell und kostengünstig modifizieren. Auf diese Weise kann man auch herumspielen und jedes mögliche Szenario oder verschiedene Prozesse simulieren.

Das Feintuning

Nach dem genannten Ablauf der strukturierten Designentwicklung folgt die Feinarbeit bzw. Auskonstruktion. Das heißt, dass wir, nachdem wir die Modelle des IoT Design modifiziert haben, die endgültigen Datensätze für die Fertigung erstellen. Oder sie vielleicht noch vom Kunden freigeben lassen.

Im Anschluss daran kann man noch eine Testphase, zum Beispiel mit außenstehenden Testpersonen ansetzen. Gerade beim Test mit „neutralen“ Usern zeigt sich, ob das neue Interface Design auch für einen optimalen Interaktionsprozess taugt. Und natürlich, ob neben der Nutzungsqualität auch die Attraktivität des neuen Designs stimmt.


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Robert Jänisch,
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