5 Dinge, die Du über Beacon-Technologie wissen musst

Die Beacon-Technologie gehört in den Bereich „Kleiner Aufwand, große Wirkung.“ Die große Wirkung besteht dabei in ihrem zuverlässigen Informationsgehalt. Und darin, dass sie eine weitere Ergänzung zum Internet der Dinge und damit zur Kommunikationsfähigkeit der Maschinen darstellt.

Beacons senden zum Beispiel Positionierungsdaten aus und punkten dabei mit hoher Präzision. Damit kann die Technologie aufgrund ihres guten Preis-Leistungsverhältnisses eine Vielzahl von Problemen für verschiedenste Branchen lösen. Logistik, Marketing oder die Reisebranche – Sie alle können von der Beacon-Technologie profitieren. Schließlich können Beacons dafür sorgen, dass eine wahre Kommunikationskette in Gang kommt. Zwischen Maschinen und Geräten, aber auch zwischen Maschinen und Menschen.

Alles, was ihr über das wegeisende Leuchtfeuer namens Beacon und seine zahlreichen Möglichkeiten wissen müsst, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Beacon-Technologie, Bluetooth Anzeige auf dem Smartphone

Was ist das Besondere an der Beacon-Technologie?

Die Beacon-Technologie basiert auf Bluetooth Low Energy (BLE). Deshalb nennt man diese Technologie auch manchmal Bluetooth Beacon.

Ähnlich wie bei einem Leuchtturm sendet das BLE-fähige Gerät in einem festen Intervall immer das gleiche Signal aus. Schließlich bedeutet Beacon ja auch übersetzt so viel wie Leuchtfeuer. Nur, dass hier kein Signalfeuer oder Licht ausgesendet wird. Stattdessen werden von den kleine kabellosen Senders, die durch die Bluetooth-Technologie besonders energiesparend sind, Signale an andere Smart-Geräte in der Nähe gesendet. Über diese Geräte kann ich das Signal abfragen oder eben empfangen. Dadurch wiederum kann ich etwa Assets in Innenräumen schnell lokalisieren oder dauerhaft überwachen

Im Vergleich zur RFID-Technologie, die für solche Zwecke auch sehr oft eingesetzt wird, kommen die Bluetooth Beacons sogar noch etwas günstiger weg. Genau das macht diese Technologie für verschiedene Tracking- Anwendungsfälle im Indoor-Bereich  so interessant. Schließlich kann ich mit den Sensoren auch für eine sichere Umgebungsüberwachung sorgen. Ich kann zum Beispiel Daten zur Luftfeuchtigkeit, zu Temperatur oder Gas Werte checken. Bei Abweichungen kann das Bluetooth Beacon ein Signal senden.   

Wie Bluetooth Beacon funktioniert

Beacons sind im Grunde kleine, batteriebetriebene und damit eben drahtlose Sensoren. Sie werden wie bereits erwähnt mit der Bluetooth Low Energy (BLE) -Technologie betrieben. Die Aufgabe der Sensoren ist es, sich mitzuteilen. Sie melden so zum Beispiel den Standort, an dem sie angebracht sind.

Jedes Signal besitzt eine spezifizierte ID aus Zahlen und Buchstaben. Es wird mehrmals pro Sekunde über Bluetooth gesendet.  Das dient dazu, Informationen an andere Geräte weiterzugeben. Durch Senden und Empfangen von Daten erfolgt also eine maschinelle Kommunikation. Damit ist die Beacon-Technologie ein klassisches Kind des Internet der Dinge. Schließlich geht es dabei ja um nichts weniger, als die Interkonnektivität von Maschinen und Computern. Signale können übrigens auch problemlos von Smartphone oder Tablet empfangen werden. Man braucht also kein extra Gerät für das Empfangen von Beacon-Signalen.

Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Beacon-Technologie überzeugt vor allem durch ihr sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Beacons sind schließlich kleine drahtlose Sender, die energiesparende Bluetooth-Technologie verwenden, um Signale an andere Smart-Geräte in der Nähe zu senden. Die Bluetooth Low Energy ist dabei extrem energieeffizient. Das bedeutet, dass die Beacons, die in der Anschaffung ebenfalls recht günstig sind, oft Jahre senden, ohne dass ein Batteriewechsel fällig wird. Bei der Übertragung sind unterschiedliche Datenraten von 125 Kbit pro Sekunde bis 2 Mbit pro Sekunde möglich. Die Reichweite für die Übertragung kann bis zu 240 Metern betragen.

Die Beacon-Technologie wurde übrigens erstmals 2013 von Apple eingeführt. Apple verwendete seine Beacons damals dafür, um im eigenen Geschäft Benachrichtigungen an die Kunden, die sich vor Ort befanden, zu senden.

Wofür Du Bluetooth Beacons nutzen kannst

Anwendungsfälle betrafen zu Beginn der Bluetooth Beacons Historie also zunächst einmal das Marketing am Point of Sale. Wie bereits erwähnt nutzte Apple die drahtlosen Signale, um genau zur richtigen Zeit Werbemitteilungen an die Kunden zu schicken. Ebenso konnte man dabei mitverfolgen, wie viele User sich in einem bestimmten Zeitraum im Geschäft befanden.  Die Kunden können dann durch die entsprechende IoT-Anwendung eine Willkommensnachricht erhalten. Oder vielleicht sogar einen Rabatt-Gutschein.

Weitere Möglichkeiten betreffen heutzutage aber auch das Tracking von Assets. Als sogenanntes Indoor-GPS etwa. Dabei kann ich im Lager oder eben auch im Geschäft das gesuchte Objekte schneller finden. Damit macht Bluetooth-Beacon natürlich auch Sinn im Krankenhaus. Hier kann medizinisches Equipment in kürzester Zeit gefunden werden. Das ist besonders wichtig, wenn die Gesundheit eines Patienten davon abhängt.

Auch in der Smart City respektive im Bereich Verkehr können die kleinen Leuchtfeuer zu nützlichen Helfern werden. Etwa, wenn durch das Signal erfasst wird, dass ein Parkhaus voll ist. Bleiben wir beim Thema Parken. Schließlich kann ich die Beacon-Technologie dazu nutzen, um Benutzerrechte zu verifizieren. Das heißt, ich kann für einen automatisierten Zutritt sorgen, indem ich eine Schranke für einen gebuchten Parkplatz durch das entsprechende Signal öffnen lasse.

In einem anderen Fall kann Bluetooth Beacon die Funktion eines Alarms beinhalten. Nehmen wir an, dass die Temperatur in einem Raum, in dem empfindliche Proben gelagert werden, steigt. Hier kann ein Beacon erkennen, dass die Temperatur zu warm geworden ist. Daraufhin wird ein Signal für ein Problem gesendet. Mit Hilfe von weiterer IoT-Technologie geht die Kommunikationskette der Maschinen weiter. So kannst du zum Beispiel einrichten, dass du Informationen über die zu hohe Temperatur per E-Mail oder SMS erhältst.



Deine Vorteile, wenn Du Beacon-Technologie einsetzt



Die Beacon-Technologie bietet eben viele Vorteile. Das drahtlose Leuchtfeuer hilft dir dabei, Daten zu sammeln, und Vorgänge zu steuern. Oder auch, um personalisiertes Marketing zu optimieren. Hier findet ihr die wichtigsten Vorteile noch einmal erklärt:

  • Beacon-Technologie punkten durch niedrige Kosten, sowohl in der Anschaffung als auch während der Dauer der Nutzung.
  • Bluetooth Beacons sind leicht anzubringen respektive sind sie leicht nachzurüsten.
  • Mit der Beacon-Technologie können Geschäfte die User Experience der Kunden am Point of Sale steigern. Dabei sorgen etwa eine direkte Ansprache oder personalisierte Rabattaktionen und persönliche Marketing Ansprache für einen hohen Service Standard.
  • Du kannst Kundendaten und Daten der Kundenbewegung im Laden jederzeit erfassen und anschließend auswerten. Durch das Wissen um die Bewegung und die erfassten Interaktionspunkte kannst du effektivere Werbestrategien und Ladenkonzepte entwickeln.
  • Beacons können Signale, die einen Alarm-Mechanismus auslösen, aussenden.
  • Die kleinen und leichten Sender helfen dir beim Asset Tracking und sorgen für eine schnelle Ortung von Objekten.
  • Beacons sind dank ihres ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnisses ideale Helfer für deine IoT-Anwendung.

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Jonathan Rola

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