IoT-Geschäftsmodelle sprießen nicht nur wie Pilze aus dem Boden.

Sie tragen auch längst dazu bei, dass der Nährboden für eine fruchtbare Business-Gestaltung gelegt wird. Zu finden sind die Triebe in allen Branchen.

Zum Beitrag IoT-Geschäftsmodelle für mehr Erfolg: Drei Personen am Tisch

So prognostiziert Markets and Markets, dass die Marktgröße im Bereich IoT für Bank- und Finanzdienstleistungen von 167,3 Millionen USD im Jahr 2017 auf voraussichtlich 2030,1 Millionen USD im Jahr 2023 steigen soll. 

Feine Pflänzchen lassen sich außerdem in der Smart City und in der Industrie 4.0 finden. Darüber hinaus sprießen die ersten Knospen auch bei den Energieversorgern. So soll das Budget für das Internet of Things im Versorgungsmarkt von 28,6 Milliarden USD im Jahr 2019 auf 53,8 Milliarden USD im Jahr 2024 ansteigen.

Ein Grund ist sicher, dass es Hoffnung gibt, die Probleme in der Energieversorgung mit smarter Hilfe in den Griff zu bekommen. IoT-Sensoren könnten etwa die Verteilung von Energie und Wasser optimieren. Der Bedarf kann also dank IoT-Technologie gezielter ermittelt und gesteuert werden. Und natürlich soll das Stromnetzmanagement bei der Umsatzsteigerung den größten Batzen ausmachen.

Mehr Ausgaben für die IT und IoT-Geschäftsmodelle

IoT-Geschäftsmodelle sind also auf dem Vormarsch.

Dementsprechend wachsen auch die Ausgaben dafür.  So wird geschätzt, dass der IoT-Markt bis 2022 auf einen Wert von 561,04 Milliarden Dollar anwachsen soll. Laut einer Umfrage wollte außerdem jedes zweite Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz seine IT-Ausgaben erhöhen. Jedes siebte sogar um mehr als zehn Prozent.  

Welche IoT-Geschäftsmodelle dabei relevant sind, dürfte nicht schwer zu erraten sein. Service-Modelle bei Banken oder Finanzdienstleistern, Vernetzung, Predictive Maintenance oder neues Potential durch digitale Zwillinge. Möglichkeiten für vernetzte Geschäftsprozesse gibt es viele.  

Einige erfolgreiche IoT-Geschäftsmodelle:

  • Digitale Produkte, die durch Sensordaten einen zusätzlichen Service bieten, etwa über passende Apps
  • Analysen von IoT-generierten Daten für Marketing, Service etc.
  • Technologiegesteuerte Prozesse zur Analyse von Daten, um fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen
  • Smartes Supply Chain Management
  • IoT-basierte Logistik-Prozesse
  • Echtzeit-Transparenz für Kunden und Unternehmen
  • Vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) und Ferndiagnose
  • Asset Tracking

Die Logistik blüht schon lange im Zeichen des IoT

Eine effektive Logistik blüht schon lange auf dem Nährboden namens Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) auf. Umfassende Transparenz, eine Einsicht darüber, wie Waren transportiert werden und wo sie sich befinden, die genauen Lagerbestände kennen oder verwalten – die Liste der Vorteile ist lang.

Mit Hilfe der smarten Technologien ist zum Beispiel eine lückenlose Überwachung während der Auslieferung möglich. Auf diese Weise wissen wir, egal ob als Privatmann oder im Business, wo sich unsere Bestellung befindet. Dadurch erhöht sich auch die Sicherheit. Etwa wenn es um zeitsensible Waren wie Lebensmittel geht.

Und wenn wir schon beim Thema Zeit sind: Die IoT-unterstützte Logistik meistert viele Herausforderungen im Bezug auf Kundenwünsche, auch im B2B-Business. Hier geht es schließlich oft um Just-in-Time-Forderungen.

Auch bei wertvoller Ware ist das nicht gerade unwichtig. Und leicht zu handhaben. Ein schlichter, mit 3G verbundener Mikrocontroller kann ein Asset in Echtzeit von jedem Ort aus verfolgen. Dadurch können Verluste und Diebstähle minimiert werden. Viele Unternehmen wie etwa DHL haben die IoT-Technologie daher längst mit in ihr Logistik- und Supply-Chain-Management aufgenommen.

Erhöhe den Service durch IoT-Geschäftsmodelle

Sensorgesteuerte Tools erfreuen nicht nur die Transportunternehmen und ihre Kunden. Sensortechnologie in Kombination mit einer treffenden Analyse bedeutet auch einen Zusatznutzen für jedes Produkt. Infolgedessen wird das Internet of Things inzwischen zum Mehrwert für Produkte.

Egal, ob Connected Car oder smarte Waschmaschine. Das Ding des Alltags wird durch den IoT-Service zum Erlebnis. Das heißt, Unternehmen verkaufen zunehmend auch den Service, anstatt das bloße Produkt wie etwa das Auto. Die IoT-Geschäftsmodelle vernetzen auf diese Weise das Produkt mit dem Kunden und dem Hersteller. Unternehmen können dadurch nicht nur einen Mehrwert bieten. Sie haben darüber hinaus auch die Chance, aktuelle Trends und Veränderungen im Verhalten der Verbraucher studieren.

Die Potentiale eines smarten Produktes sind also vielseitig.

Chancen durch den smarten Mehrwert:

  • Unternehmen können ihren Service verbessern
  • Die Kundenzufriedenheit erhöht sich
  • Das Produkt wird hochwertiger
  • Das Unternehmen erhält wichtige Daten zum User Verhalten

Big Data nutzen dank des Software Driven Business

Auch innerbetrieblich gibt es einige Bereiche, in denen sich das Aussähen von IoT Technologie lohnt. Leistungsstarke IoT-Plattformen etwa bieten die benötigte Infrastruktur, um die gewonnenen Daten zu analysieren. Schließlich verändern sich die Marktbedingungen oder die Kundenanforderungen stetig.

Geschäftsmodelle etwa für Dienstleistungsprodukte anzupassen, kann daher aufwendig sein. Markt-, Kunden- und Unternehmensanforderungen müssen analysiert werden. Dazu müssen vielleicht riesige Datenmengen ausgewertet werden. Daraus wiederum sollen ja auch innovative Lösungen oder neue Businesspläne kreiert werden.

Genau hier kann sich das Internet der Dinge eben als nützliches Werkzeug erweisen. Die richtige Software denkt für uns mit und berät uns bei Entscheidungen. Um Produktivitätsgewinne zu ermöglichen und sich im Wettbewerb zu behaupten.

Predictive Maintenance kann schützen

Unter Artenschutz stehen bei vielen Unternehmen ja oft auch Zeit und Geld. Auch die smarte Factory macht da keine Ausnahme. Um beides besser zu bewahren, sorgen die richtigen IoT-Geschäftsmodelle und die Künstliche Intelligenz dafür, dass wir sie nicht verschwenden. Zu häufige, zu seltene oder mangelhafte Inspektionen gehören mit Predictive Maintenance der Vergangenheit an.

Rüsten Unternehmen ihre Maschinen mit IoT aus (kann auch dank Retrofit nachgerüstet werden), können diese auch aus der Ferne überwacht und gecheckt werden, ob alles rund läuft. Bei Problemen meldet sich die Maschine von selbst. Dann gibt das Gerät, ob Sortiermaschine oder Fahrstuhl, einen Impuls weiter und teilt dem Unternehmer oder der Serviceplattform des Vertragspartners mit, dass Handlungsbedarf besteht. So werden Ausfälle und Geräteschäden vermieden.

Apps für Dienstleistungen

Nicht nur Maschinen werden durch die verschiedenen IoT-Geschäftsmodelle connected. Sondern auch das Unternehmen mit dem Kunden. So gibt es im Bereich der Dienstleistungen dank IoT viele Möglichkeiten, den Service zu erhöhen. Oder eben ganz neue Geschäftsmodelle zu generieren.

Nehmen wir die App, die eine Versicherung anbietet, wenn man einen Schaden schnell und unkompliziert melden will. Oder wir haben die Bank, die dem Kunden ein ganz individuelles Angebot zuschneiden kann. Oder besser gesagt, zuschneiden lässt. Und zwar auf Basis der Kundendaten.

Anhand der daraus gewonnenen Erkenntnisse generiert sich das Angebot. Und der Kunde genießt die smarte Natur und nutzt sie. Smart-Service-Geschäftsmodelle oder eben IoT-Geschäftsmodelle sind daher ein Must-have für Unternehmen, die zukunftsfähig bleiben wollen.


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Robert Jänisch

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