Asset Tracking von Motoren hat viele Vorteile. Zum einen erhöht das Aufspüren von einzelnen Komponenten die Effektivität während der Fertigung. Zum anderen kann ich durch das Asset Tracking von Motoren auch einen ganz neuen Standard in Sachen Service ermöglichen.

In der Praxis sieht das folgendermaßen aus: Ich statte die Einspritzdüsen mit einem RFID-Tag aus. So kann ich das Asset von der Fertigungskette bis hin zur Wartung aus verfolgen. Statte ich alle Komponenten aus, sorge ich für ein Asset Management, das mir von der Qualitätskontrolle in der Produktion bis zum Kundenservice den Idealfall beschert.

Gerade in der heutigen Zeit, in der die Zahl der Assets im Motorraum zunimmt, braucht es das Asset Tracking von Motoren, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Hinzu kommen die steigenden Ansprüchen an Qualität und Präzision. Gut, dass vor allem die Automobilindustrie bei der Einführung von Tracking Modulen bereits große Fortschritte gemacht hat. Echtzeitortungssysteme zur Nachverfolgung kommen hier immer häufiger zum Einsatz.

Asset Tracking von Motoren: Automotor

Das Problem: Kaum Transparenz, wo welche Bauteile verbaut sind

Im Grunde ist es bei allen Motoren dasselbe: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Vor allem aber habe ich beim Ganzen am Ende das Problem, dass ich mitunter schlecht nachverfolgen kann, wo welche Bauteile verbaut sind.

Je komplexer der Motor ist, umso größer wird dieses Problem. Und genau das ist bei unseren heutigen Automotoren der Fall. So werden meist mehr als 10.000 einzelne Komponenten in einem Auto zusammengeschraubt. Tendenz steigend seitdem es mehr Elektronik in einem Motor gibt. Genau dieser Umstand erfordert eine Lösung, die uns hilft, die Verbindung zu den einzelnen Teilen nicht zu verlieren. Um den Überblick zu behalten. Asset Tracking von Motoren hilft dabei, mit dem Motor und seinen Komponenten zu kommunizieren. Über die Dauer der Produktion hinaus.

Moderne Motoren sind komplex

Asset Tracking von Motoren ist also im Grunde eine notwendige Entwicklung. Sowohl in der Fahrzeugindustrie, als auch bei jeglicher Art von Motoren und Maschinen. Die steigende Komplexität, die natürlich mit der Digitalisierung und dem wachsenden Anteil am Internet der Dinge einhergeht, erfordert noch mehr Präzision als früher. Und eine dauerhafte Verbindung mit Maschinen und Einzelteilen. Die Vielzahl an Schrauben, Unterlegescheiben, Lenkräder, einzelnen elektronischen Module würde sonst schweigend herumliegen und man würde vielleicht danach suchen. Es wäre aufwendig, die richtige Reihenfolge stets auf den Punkt einzuhalten. Dabei ist Timing oft alles, wenn es um komplexe Vorgänge geht.

Die Lösung: Asset Tracking von Motoren

Asset Tracking von Motoren sorgt für die dringend benötigte Transparenz. Überdies kann sie helfen, auch dauerhaft über den Zustand der Komponenten Bescheid zu wissen. Ferner ist die fehlende Nachverfolgbarkeit natürlich gelöst.

Durch die Echtzeit-Ortung aller Teile behalte ich den Überblick über den Standort meiner Assets. Ob ich diese am Computer oder mobil verfolge, hängt von meiner jeweiligen Art ab, mit der ich mein Asset Tracking von Motoren gestalte. Wichtig ist, dass ich meine Schrauben, Lenkräder oder Switch Banks mit den notwendigen Kommunikationsmodulen ausstatte.

Etwa mit Sensoren. Oder mit RFID-Tags. Damit kann ich meine physische Assets, also alle Komponenten meines Motors jederzeit orten. Digital, drahtlos und nahtlos, auch über größere Entfernungen hinweg. Wenn das mal kein Segen ist.  

Was Asset Tracking von Motoren alles kann

Asset Tracking von Motoren informiert mich über den Standort und den Zustand aller Teile. Mit dieser Art des Asset Tracking Management steigere ich die Effizienz bereits in der Fertigung. Darüber hinaus ermöglicht mir die dauerhafte Kommunikation mit meinem Motor und seinen Einzelteilen, dass ich auch dauerhaft für eine bessere Wartung sorgen kann.

Mit einer entsprechenden Software kann ich Schäden, Verschleiß oder Probleme von Motoren zeitig erkennen. Warnungen und Benachrichtigungen, dass etwas mit dem Motor oder mit einzelnen verbauten Assets nicht stimmt, werden beim modernen Asset Management etwa automatisch implementiert.

Auf diese Weise braucht der Mechaniker oder Techniker gar nicht erst lange suchen, wo das Problem ist. Asset Tracking von Motoren lässt mich schnell erkennen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Ebenso kann ich durch das Auslesen von historischen Daten des Motors Probleme aus der Vergangenheit mit in die Analyse einbeziehen. Auch das kann mitunter sehr hilfreich sein.  

Der dritte große Vorteil ist die Nachverfolgbarkeit bei Verlusten, was ebenfalls nicht unerheblich ist. Schließlich spare ich durch das schnelle Auffinden und Verhindern von Diebstählen ja auch Kosten ein.

RFID lässt die Nockenwelle sprechen

Radio Frequency Identification ist ideal für das Asset Tracking von Motoren. Mit der Kommunikation, die auf dem Einsatz einer elektromagnetischen Kopplung im Radiofrequenzteil basiert, lasse ich meine Assets sprechen. Ideal sind sie vor allem, weil sie robust sind. RFID-Tags sind hitze- und druckbeständig und halten auch die Belastung durch die meisten Chemikalien aus. Deshalb werden RFID-Tags schon länger bei der Automobil Produktion eingesetzt.  

Der große Vorteil: RFID-Tags können innerlang weniger 100 Millisekunden ausgelesen werden. Der Mikrochip des einzelnen Tags kann außerdem so programmiert werden, dass er mehr als nur seinen Standort verrät. Auf diese Weise kann mir die Nockenwelle zum Beispiel auch sagen, wo sie hin muss. Oder wie alt sie ist.  

Tracking durch Sensoren

Auch Sensoren können für das Asset Tracking von Motoren eingesetzt werden. Mit ihrer Hilfe kann ich vor allem individuelle Daten wie die Temperatur oder den Grad der Feuchtigkeit, Erschütterungen oder Beschädigungen im Real-Time-Monitoring erfassen.  

Auch das sorgt für eine sinnvolle Dokumentation und Analyse. Im Bezug auf das Motormanagement und die Wartung kann das mitunter für eine Optimierung der Lebensdauer von Kraftfahrzeugen sorgen. Schließlich kann ich anhand der Historie umfangreichere und genauere Analysen anfertigen. Und natürlich auch für eine kostengünstigere Wartung sorgen. Denn durch die detaillierte Analyse kann ich meine Wartungsaktivitäten ja auch viel effizienter priorisieren.

Genau diese Vorteile ziehen natürlich weitere Vorteile nach sich. So hilft die Analyse der Fahrzeuge und der Wissenstand über die Wartungszyklen, dem Fuhrparkmanager dabei, das Flottenmanagement besser planen zu können.

Und wer sich jetzt sorgt, dass das Asset Tracking von Motoren mit Sensoren mit einem hohen Energieverbrauch einhergeht, kann beruhigt werden. Auch gibt es Lösungen. So kann ich etwa durch NarrowBand-IoT (NB-IoT) für eine sichere und kostengünstige Übermittlung der wichtigen Daten sorgen. Und natürlich können auch Lösungen durch Edge Computing sinnvoll sein.

Lerne unsere Lösungen zum Tracking deiner Bauteile kennen:

Yves Plaire

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