Asset Tracking durch Sensoren sorgt für den absoluten Überblick über den Zustand von Gütern. Und das auf jedem Millimeter, den sie zurücklegen.

Mit Hilfe von Sensoren können Güter nämlich zu jeder Zeit überwacht werden. So kann der gewiefte Logistiker nicht nur den aktuellen Standort herausfinden. Asset Tracking in Zeiten des Internet der Dinge bedeutet auch, dass ich den Füllstand, die Temperatur oder den Grad der Feuchtigkeit in der Umgebung kenne. Erschütterungen, Beschädigungen oder sich ändernde Einflüsse, etwa das Wetter, werden erkannt und gemeldet. So hilft das moderne Asset Tracking in Zeiten von IoT und Cloud einem dabei, Risiken zu minimieren.

Nichts ist gefährlicher als die Unwägbarkeit

Smartes Asset Tracking verbessert damit auch den Schlaf eines jeden Verantwortlichen aus dem Bereich des Supply Chain Management. Logistik ist schließlich ein sensibles Thema. Ein Thema, um das auch ein Hersteller nicht herumkommt.

Als Adern unseres täglichen Lebens strömen unzählbare Kilometer von LKWs durch die Lande, um Güter zu transportieren. Schiffe und Frachter bringen Container von einem Kontinent zum nächsten. Flugzeuge bringen Waren aus Fernost nach Europa und umgekehrt. Die Welt der Waren ist permanent im Fluss.

Und die Logistiker wussten früher oft nicht, wie es um die aus- oder anzuliefernden Waren bestellt war. Ebenso wenig die Hersteller, die ihre Güter auf den Weg bringen. Sei es zum Kunden oder zum Zwischenhändler. Aus eigener Erfahrung weiß man: Unwägbarkeiten können gefährlich werden.

Zum Artikel "Asset Tracking: Mit Sensoren Güter und Zustände überwachen"

Die Herausforderung: Fehlende Transparenz über Standort und Zustand von Gütern

Was also beim Asset Tracking bisher als große Herausforderung galt, war die fehlende Transparenz, die eben zu jenen schlaflosen Nächten geführt hat. Das fehlende Wissen um den Zustand der Güter.

Aber auch die fehlende Nachverfolgbarkeit der Güter wurde zum Problem. Und wenn die Dinge dann einmal verloren gingen, war es je nachdem schwer, denjenigen auszumachen, der für den Verlust verantwortlich war. Oder es kam zu Diebstählen, bei denen der Verlust von Vermögenswerten erheblichen Schaden verursacht hat.

Je nachdem beziehen sich Probleme im Supply Chain Management aber auch darauf, dass Güter nicht zeitig angeliefert werden. Wie man die Herausforderung auch dreht und wendet: Asset Tracking ohne Transparenz ist in Zeiten des gestiegenen Warenverkehrs ein Albtraum für alle Beteiligten.

Ein wenig Erleichterung bei der Ortung bringt zwar der RFID-Tag, mit dem man durch Hilfe des entsprechende RFID Systems die Waren schneller orten kann, wenn man ein Lesegerät in der Nähe einsetzt. Optimales Asset Tracking aber braucht noch viel mehr.



Logistik 4.0 mit Asset Tracking

Das Internet of Things und die Konnektivität zur Cloud machen das Asset Tracking rund um die Uhr transparent. Etwa durch robuste GPS-Tracker. Durch die Anbringung eines solchen Trackers können Container und Behälter rund um die Uhr verfolgt und ihr Standort zu jederzeit bestimmt werden.

Wenn der Logistiker also nachts aus einem Albtraum erwacht, kann er nachschauen, ob die Güter noch auf dem Weg sind und dann weiterschlafen.

Die extra für die Verfolgung von Waren auf der Supply Chain konzipierten Tracker sind natürlich mit einer extrem langen Akkulaufzeit konzipiert und widerstehen allen widrigen Einflüssen wie Regen oder Staub. Über die eingebaute Antenne kommuniziert der Tracker etwa durch LoRaWAN-Kommunikation oder durch Narrowband-IoT und liefert so Tracking Daten in Echtzeit. Die Folgen sind weitreichend.

Durch die Implementierung einer passenden Asset Tracking Software kommt es zu einer effizienteren Produktionsplanung und zu weniger Ausfallzeiten. Mit der richtigen Verwaltungssoftware und den entsprechenden Sensoren können außerdem noch weitere wichtige Informationen, etwa zum Zustand, ermittelt werden.

Zustands-Tracking durch Sensoren

Beim Asset Tracking können also durch den Einsatz von Sensoren Echtzeit-Daten auf dem gesamten Lieferweg eingeholt werden. Das Gute an den neuen Möglichkeiten, die uns das Internet of Things und die Künstliche Intelligenz mit ihren smarten Sensoren und klugen Systemen bieten, ist, dass sie immer ehrlich sind.

Das kommt natürlich besonders zum Tragen, wenn es um sensible Güter geht. Nehmen wir an, es handelt sich dabei um die logistische Herausforderung, verderbliche Waren zu überwachen. Dabei muss das Risiko der Verderblichkeit natürlich besonders gering gehalten werden.

Als Logistiker ist es ratsam, auf den Einsatz von Asset Tracking mit Sensoren oder Trackern zu setzen. Solche Sensoren melden sich oder geben Alarm, wenn beispielsweise die Temperatur im Container steigt.



Hierzu werden sogenannte Low Cost Tracker angeboten, die sehr günstig sein sollen. Die Funktionsweise ist wie erwähnt. Die vernetzten Sensormodule werden an der Palette oder im Container befestigt. Sie melden eben jene Temperaturschwankungen oder auch wenn es zu Erschütterungen kommt. Dies wiederum kann wichtig sein, wenn es sich um leicht zerbrechliche Güter handelt. Der Logistiker kann dank der Benachrichtigungen jemandem auf dem Schiff Bescheid geben, der nachsieht, ob die Ware durch die Erschütterung tatsächlich beschädigt ist.

Der Low Cost Tracker funkt ebenso wie alle Tracker, die beim Asset Tracking ihren Einsatz finden, über das Narrowband IoT (NB-IoT), Mobilfunk oder WLAN.

Asset Tracking mit smarten Methoden

Nicht allein auf die Messung von Füllstand, Temperatur und Feuchtigkeit kommt es beim modernen Asset Tracking an. Wichtig sind beim Überwachen von Gütern auf und während der Supply Chain, dass die Parameter entsprechend vorkonfiguriert werden.

So werden bestimmte Messwerte, etwa Füllstände, Temperaturen etc. vorgegeben. Treten Abweichungen zu diesen Werten auf, wird der zuständige Logistiker oder der Hersteller alarmiert. Oder es wird selbstständig gehandelt, etwa durch das Regulieren der Temperatur an Bord oder im Container.

Je nachdem, wie lange die Reise ist und wie oft die Systeme genutzt werden, lohnt sich der Aufwand. Am Ende sorgen das Internet der Dinge mit den Möglichkeiten von Sensorik, Cloud Computing und Data Analytics in der Logistik ja für ein verringertes Risiko, eine bessere Planung und weniger Ausfälle, was langfristig auch zu geringeren Kosten führt. Smarte Lösungen, die einem helfen, den permanenten Überblick über die Güter zu haben, werden sich im Bereich Asset Tracking daher auch überall durchsetzen.

Fassen wir also noch mal die Pluspunkte zusammen:    

  • Beschädigungen durch Erschütterungen erkennen
  • Transparente Logistik
  • Leichtere Auffindbarkeit von Lieferungen
  • Zeitersparnis in der Nachverfolgung
  • Minimierung von Verlusten durch schnelle Ortung
  • Mehr Sicherheit bei sensiblen Gütern

So sorgt intelligentes Asset Tracking nicht nur für einen guten Schlaf, sondern auch für eine bombensichere Logistik.


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Robert Jänisch,
CEO @ IOX

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