Intralogistik ist dann am besten, wenn sie auf dem Punkt ist. Im Klartext heißt das: Im optimal geführten Lager sollte alles zur richtigen Zeit in der richtigen Menge am richtigen Ort sein.

So zumindest die Wunschvorstellung.

Dazu sollte auch die Qualität und Beschaffenheit der einzelnen Güter, Werkzeuge etc. stimmen. Wie aber kommt man zu dieser umfassenden Perfektion in der Intralogistik?  

Den optimalen Ablauf beschert uns das Internet der Dinge (IoT). Perfektion muss schließlich keine Utopie sein. Cloudbasierte Lösungen und Systeme, die mit Sensoren, Lichtschranken oder mit Computer Vision arbeiten, erleichtern die Vorgänge immens.

Da Menschen Fehler machen und Fehler oft einen Mehraufwand und Mehrkosten verursachen, sorgt die digitalisierte Intralogistik für Zeit- und Kostenersparnis. Und zwar in allen Bereichen.  

Zum Beitrag IoT in der Intralogistik: Lagerhalle mit Rollbändern und Paketen

Das Paradies der Lagerlogistik ist digital

Die Automatisierung und die Digitalisierung schreiten nicht nur in der Industrie 4.0 voran. Auch die Logistik profitiert von der zunehmenden Präsenz von Sensoren, Drohnen und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI).

So werden auch innerhalb der Intralogistik immer mehr smarte Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt. Deren optimale Abläufe sind oft relevanter für ein Unternehmen, als man meinen mag. Schließlich dienen diese dazu, die Effektivität der internen logistischen Abläufe zu erhöhen. Dass dies wichtig ist, um die smart Factory am Laufen zu halten oder den eigenen Versand wettbewerbsfähig zu machen, sollte jedem klar sein.

Als Grundlage der intelligenten Intralogistik kommen, genau wie auf allen smarten Gebieten, cloudbasierte Systeme, kluge Maschinen und Technologien wie Computer Vision, RFID oder Fahrerlose Transport Systeme (FTS) zum Einsatz.

Darüber hinaus finden auch Drohnen und Roboter häufiger Jobs in der Logistik. Hab ich dann alle Komponenten, vom Gabelstapler, über die Zange bis zur Schleifmaschine intelligent und kommunikativ gemacht, wird es paradiesisch einfach, die  Prozesse der Intralogistik zu  optimieren.



Intralogistik 4.0 mit RFID

Ein besonders gutes Beispiel dafür, wie die Digitalisierung die Intralogistik verbessert, zeigt sich im Einsatz von RFID. Die sogenannte Radio Frequency Identification liefert Tracking Daten in Echtzeit. Damit wird eben auch die Kommissionierung zum digitalen Selbstläufer. Durch das entsprechende RFID System kann nämlich jegliches Objekt problemlos geortet und zum Versand bereitgestellt werden.

Durch die drahtlose Kommunikation, die auf dem Einsatz einer elektromagnetischen Kopplung im Radiofrequenzteil des elektromagnetischen Spektrums basiert, werden alle gewünschten Objekte blitzschnell erfasst. Die Übertragungsrate beträgt hierbei bis zu zehn Meter.

Schließlich werden die Radiowellen von Informationen, die auf dem Objekt angebracht sind, gelesen. Dabei können auch zusätzliche Infos über Haltbarkeitsdaten oder das Gewicht und die Beschaffenheit des Objektes gelesen werden.

Auf diese Weise unterstützen smarte RFID-Lösungen auch die Kommissionierung. Dabei verhindern sie zum Beispiel kostspielige Versandfehler. Ferner  stimmen sie dadurch auch den Kunden zufriedener und verbessern die Performance des Unternehmens. Nehmen wir einen Kunden, der bestimmte Teilmengen aus dem Bestand bestellt hat. Hierbei können mit RFID alle Teile ordnungsgemäß kommissioniert werden. Nichts wird übersehen oder vergessen. 

Außerdem geht es schneller voran. Die Zeit, in der die Waren für die Bestellung bereitgestellt werden, sollte schließlich immer so kurz wie möglich sein. Dank RFID und der Lesart aus der Ferne steht bei jeder Bestellung sofort fest, welches Gewicht und Volumen der Artikel hat, das System zählt zusammen, der Versand kann erfolgen.

Auch die Anfertigung der Versandetiketten, der Auswahlliste und die Rechnung erfolgt vollständig automatisiert. Dank der erfassten Daten der RFID-Tags. Da industrielle RFID-Tags außerdem viel robuster als Barcode-Etiketten sind, hat man lange was davon. Alle Daten dazu werden automatische und digital festgehalten. Das klappt nur, weil jede Bestellung während des Kommissionierungsvorgangs kontinuierlich nachverfolgt wird.

Lagerlogistik mit Computer Vision effizienter gestalten

Die zuverlässige Identifizierung von Objekten und Behältern wie etwa einer Versandtasche führt also zu einer Reduzierung von Versandfehlern, die gegen Null geht. Ebenfalls hilfreich bei der Intralogistik 4.0 ist der Einsatz von Computer Vision. Computer Vision lässt Maschinen sehen und erkennen. So können sie zum Beispiel jegliche Objekte voneinander unterscheiden und als zusätzliche Augen dienen. Indem sie gesuchte Waren im Lager identifizieren etwa. 



Dabei ist etwa der Einsatz von Drohnen sehr effektiv.  Die Drohnen werden mit Videomodulen ausgestattet. In großen Lagern, in denen Regale meterhoch bis unter die Decke stehen, kann ich die Mitarbeiter hierdurch deutlich entlasten. Die Drohne ist mit einem Computer Vision System ausgestattet oder schickt Bilder einfach in die Cloud, wo sie verarbeitet werden. Dabei fliegt die Drohne auch bis zur letzten Regalreihe.

Dank der automatischen Erkennung per Videokamera (Video Recognition) werden alle gesuchten Waren auch gefunden. Auf diese Weise hilft Computer Vision in Drohnen dabei, das Lager bis in den letzten Winkel im Blick zu haben. Sowohl in der smarten Intralogistik und im modernen Supply Chain Management ist das Computer Vision daher längst zu einer festen Größe geworden.

Digitale Fördertechnik als Puzzleteil der Intralogistik

Weitere Puzzleteile, welche das paradiesische Bild von der perfekt funktionierenden Intralogistik komplettieren, sind Fahrerlose Transportleitsysteme (FTS) und autonom fahrende Flurfördergeräte.

Schließlich kann die Digitalisierung der Fördertechnik und der Transportleitsysteme den Warenumschlag in der Intralogistik optimieren. Dabei findet sie vor allem Anwendung bei Abläufen, die immer nach ähnlichen oder gleichen Schemata durchgeführt werden.  Nehmen wir zum Beispiel bestimmte Routen, die das Be- und Entladen betreffen. Diese können problemlos durch digitale Fördertechnik übernommen werden.

Auch der  Transport von Objekten, die der Weiterverarbeitung dienen, kann automatisiert werden. Zum Beispiel durch einen ein selbst fahrenden Routenzug, der die Waren zu dem Mitarbeiter transportiert, der sie dann für die Verarbeitung nutzt.  Tatsächlich kommen prozessautomatisierende Roboter und fahrerlose Transportfahrzeuge daher in der Intralogistik auch mehr und mehr zum Einsatz.

Fazit: Die Zukunft der Intralogistik ist vernetzt

Die Anforderungen an die Intralogistik wachsen. Man braucht daher schon eine transparente Kommunikation und optimale Prozessabläufe, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das gelingt auch mit Hilfe des Internet der Dinge und seinen vielen digitalen Armen.

Vom automatisierten Transportweg bis zum digitalen Kommissionieren. Vom Roboter, der Waren vorsortiert, über die sehende Drohne bis zum smarten Gabelstapler, der über ein digitales Frachtpapier informiert wird, welches Regal er ansteuern und welche Palette er greifen muss. Blitzschnell und intelligent.

Wenn die Maschinen in der Intralogistik die Hauptarbeit leisten, kann sich der Intralogistik Manager über Zeitersparnis und geringere Fehlerquoten freuen. Daher bietet das IoT auch hier einen echten Vorteil, den man nutzen sollte.

Jetzt IoT in der Intralogistik einsetzen:

Robert Jänisch,
CEO @ IOX

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