IoT Pain Points müssen frühzeitig erkannt und angegangen werden. Sonst bringt das kleinste Problem das schönste IoT Projekt zum Einstürzen wie der Windhauch das Kartenhaus.

Zum Artikel IoT Pain Points: Mann sitzt am Schreibtisch und hält sich an der Schläfe, Laptop und Kaffee auf dem Tisch

Und das wäre ja zu schade. Schließlich sorgen erfolgreich umgesetzte IoT Projekte für eine Optimierung von verschiedensten Prozessen und sei es im Service-Bereich, in der Qualitätskontrolle, im Marketing oder in der Fertigung.

Besonders in der Industrie 4.0 und der Logistik haben sich smarte Lösungen mehr als bewährt. Neben der Optimierung oder den Chancen für ganz neue Innovationen, die das Internet der Dinge möglich macht, geht oft auch die Reduzierung der Kosten mit den Neuerungen Hand in Hand.

In Zahlen ausgedrückt: Laut einer Studie zum Thema Internet of Things, die von IDG Research Services durchgeführt wurde, gaben die befragten Unternehmen an, bei IoT Projekten von einer höheren Effektivität bei Geschäftsprozessen sowie der Produktion zu profitieren. Hierfür entschieden sich rund 42 Prozent der Befragten. Mit 39 Prozent dicht dahinter folgt die Verbesserung des Services oder der Produkte.  

Aber auch zu einer Steigerung des Umsatzes (29 Prozent) führte das jeweilige IoT Projekt, und eben auch zu einer Kosteneinsparung.  Es steht also außer Frage, dass sich IoT Projekte bezahlt machen. Das gilt übrigens nicht nur für große Firmen. Auch mittelständische und kleinere Unternehmen können durch die Unterstützung, die einem das Predictive Maintenance, eine smarte Auslieferung oder ein Digital Twin bieten, gewinnen.

Mit welchen IoT Pain Points jeder rechnen muss

Laut der erwähnten Studie von IDG Research sind 56 Prozent der Unternehmen der Meinung, dass IoT Projekte wichtig für das Unternehmen sind. Im Vorjahr (2018) waren es noch 51 Prozent. Außerdem sind 77 Prozent dazu bereit, in smarte Innovationen zu investieren.

Zum Artikel IoT Pain Points: IDG Research Studie Diagramm zur Relevanz von IoT
Quelle: IDG Research Services

Gerade hier ist Obacht angesagt. Die IoT Pain Points dürfen bei jedem Enthusiasmus für das Internet der Dinge nicht aus den Augen gelassen werden.

Typische IoT Pain Points sind unter anderem:

  • Die Security gehört sicher zu den größten IoT Pain Points, denn  IoT-Sicherheitsrisiken ergeben sich schon allein daraus, dass zuvor nicht verbundene Geräte nun mit einer Internetverbindung ausgestattet werden.
  • Integration von verbundenen Geräten ins Netz. Alte und neue Geräte müssen miteinander kommunizieren können, um für smarte Interaktionen zu sorgen.
  • Fehlende virtuelle Infrastrukturen. Eine steigende Zahl smarter Geräte kann zu einer Überforderung führen. So können Latenzzeiten und eine Überlastung des Netzes problematisch werden.
  • IoT Ende-zu-Ende-Lösung fehlen, um das IoT Projekt umsetzen zu können. Anbieter sollten vor allem daran arbeiten, branchenspezifischen End-to-End-Lösungen anzubieten. Diese beinhalten zum Beispiel auch eine umfassende  Security oder die Berechnung eines Return on Investment (ROI)
  • Regelmäßige Wartung und Kontrolle der IoT Anwendung nicht vergessen! Damit die erlangten Vorteile der smarten Innovationen auch in der Zukunft noch für Freude und nicht für Frust sorgen werden.

Weitere Schwierigkeiten und Herausforderung bei der Implementierung des Internet of Things können natürlich auch individuell sein. Mit den genannten IoT Pain Points sollten sich Entscheider zu Beginn des Projekts aber unbedingt befassen. Sehen wir uns einige der Punkte genauer an.

Eine mangelnde Infrastruktur gehört oft zu den IoT Pain Points

Dieser Punkt gehört sogar oft zu den größten IoT Pain Points. Er sollte daher bei möglichen Ende-zu-Ende-Lösungen bedacht werden. Denn oft scheitert die Integration des Internet der Dinge an den IoT-Protokollen und der Konnektivität.

Die Integration smarter Devices und die Bereitstellung von  IoT-Geräten, die Daten weitergeben, erfordert nämlich eine optimale Netzabdeckung. Latenzzeiten sollten schließlich so niedrig wie möglich sein, um Echtzeit-Anwendungen zu erlauben.



Auch solche IoT Pain Points können natürlich gelöst werden. Wenn man sie rechtzeitig erkennt, kann eine smarte Technologie auch in einer schwachen Infrastruktur implementiert  werden. Etwa durch Alternativen wie Narrowband IoT. Damit können zum Beispiel Wasserzähler oder Strommessgeräte, die auch tief unter der Erde angebracht sind, mit der nötigen Konnektivität ausgestattet werden.

IoT-Sicherheit ist das A und O

Als Unternehmen sollte man sicherstellen, dass man bei der Gerätevernetzung für genügend Sicherheit sorgt. Dabei ist zum Beispiel die Verschlüsselung eine wichtige Komponente für eine gelungene IoT Security.

Das heißt, dass die Daten zwischen der Übertragung von einem Gerät auf das andere oder eben in die Cloud verschlüsselt sein müssen. Ebenso sollten auch die jeweiligen Software-Updates verschlüsselt sein. Des Weiteren können zum Beispiel adaptive Sicherheitsmodelle, bei denen Sicherheitsverletzungen durch richtlinienbasierte, automatisierte Reaktionen erkannt werden, eingesetzt werden.

Wenn man als Firma auf eine IoT Ende-zu-Ende-Lösung setzt, bei der die individuelle Entwicklung und die Implementierung usw. von IoT Projekten aus einer Hand angeboten wird, sollte es selbstverständlich sein, dass ein entsprechendes IoT Sicherheitskonzept dazu gehört. Damit dieser besonders wichtige Punkt der IoT Pain Points das Projekt nicht noch im Nachhinein zum Einsturz bringt.

Benutzerfreundliche IoT Ende-zu-Ende-Lösungen müssen her!

Anbieter von Ende-zu-Ende Lösungen sollten sich aber nicht nur um die Security der IoT Projekte kümmern. Der Kunde braucht eine umfassende Lösung, die ein individuelles Konzept beinhaltet, um einige der großen IoT Pain Points zu vermeiden. Oder um die Lösung gleich mitzuliefern. Gerade Unternehmen, in denen keine Experten für IoT Projekte zu den fest Angestellten gehören, sind auf eine durchdachte IoT Ende-zu-Ende-Lösung angewiesen.



Zu überlegen wäre dabei, dass die Anbieter vielleicht auf branchenspezifische End-to-End-Lösungen setzen. Schließlich sähe eine IoT Anwendung bei einer Fertigung für Autotürschlösser sicher anders aus, als ein IoT Projekt bei einem Finanzdienstleister. Eine solche Lösung sollte dabei eben neben der Sicherheit auch die Punkte wie Data Science, die Berechnung des Return on Investment oder die Stabilität des Netzes beinhalten. Standardisierte Packages, die je nach Branche, anders aussehen, würden Unternehmen das Implementieren smarter Ideen sicher erleichtern.

Zum Artikel IoT Pain Points: Ende-zu-Ende Lösung von IOX
IOX Ende-zu-Ende Lösung

Wer kümmert sich eigentlich um die Wartung?

Habe ich als Unternehmen nun ein passendes Ende-zu-Ende Paket gefunden, dessen Bausteine mir die Realisierung des IoT Projektes ermöglichen und für ein überzeugendes Sicherheitskonzept sorgen, darf ich nicht vergessen, dass es damit vielleicht nicht getan ist.

Eine regelmäßige Wartung könnte genau wie die Security einer der nachträglich auftauchenden IoT Pain Points sein, der mein schönes Kartenhaus zu Wanken bringt. Habe ich auf die externe Expertise gesetzt, sollte hier in jedem Fall eine Vereinbarung zur Wartung getroffen werden.   Vor allem bei kleineren oder mittelständischen Unternehmen, die auf das Know-How des jeweiligen Anbieters angewiesen sind, darf dieser Punkt nicht außer Acht gelassen werden.



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Robert Jänisch,
CEO @ IOX

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