Die elektronische Kundenzählung bietet viele Vorteile. Einige davon  erschließen sich vielleicht erst auf den zweiten Blick. So wie sich das hässliche Entlein erst später als schöner Schwan entpuppt. Dabei sind die besagten Vorteile aber von unschätzbarem Wert für den Handel.

Egal, ob es sich um den lokalen Einzelhandel um die Ecke oder die große Warenhauskette handelt. Einigen wird das elektronische People Counting vielleicht gerade in Corona-Zeiten helfen, wenn es darum geht, die Anzahl der Kunden, die sich gleichzeitig im Geschäft aufhalten, zu beschränken.

Profitierten werden die Händler aber nicht nur von der Gewissheit, eine unkomplizierte Zutrittskontrolle zu implementieren. Eine Kundenzählung, die automatisch generiert wird, bietet so viel mehr …

Zum Artikel Elektronische Kundenzählung - Marketinganalyse in Echtzeit: Zwei Personen im Supermarkt

Personalplanung mit Augenmaß

Setze ich auf eine langfristige Auswertung der Daten, die mir die elektronische Kundenzählung liefert, kann ich aus den Daten wichtige Informationen herausziehen.

Entweder händisch oder mit einem entsprechenden Analyse-Tool ausgewertet gibt mir das Ergebnis des People Counting schließlich Aufschluss darüber, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten die Besucherströme am größten sind.

Wichtig dabei ist, dass solche Analysen eben immer langfristig zu betrachten sind. So wird natürlich ein Mittwoch vor einem Feiertag zu ganz anderen Kundenströmen führen, als ein gewöhnlicher Mittwoch. Je nachdem sind auch saisonale Einflüsse, etwa die Vorweihnachtszeit, zu berücksichtigen.

Um langfristige Analysen durchzuführen, lohnt sich mitunter ein Analysetool. Dieses wird  mit zusätzlichen Daten gefüttert, ob mit Wetterdaten oder dem Feiertagskalender, Ferienzeiten u.v.m. Denn je umfangreicher die Analyse, umso klarer das Ergebnis. Die modernen Analysetools, die gerade durch den Durchmarsch des Internet of Things und der Künstlichen Intelligenz  dabei helfen, zu „denken“ und agieren zu können, haben die Entwicklung zum Schwan schließlich schon hinter sich.

Die Ergebnisse dieser Auswertungen helfen dem Handel dabei, eine optimale Personalplanung zu gewährleisten. Dadurch können lange Wartschlangen an den Kassen vermieden werden. Als weitere Folge habe ich zufriedene Kunden, die sich auf eine gelungene Customer Experience freuen.

Elektronische Kundenzählung misst den Erfolg von Werbemaßnahmen

Auch diese sollte in die Langfrist-Analyse mit einfließen. Die Erfolgsmessung von Werbemaßnahmen ist schließlich das A und O für jede weitere Planung von Marketing und Personaleinsatz. Eine professionelle und intelligente Lösungen beim Erfassen der Kundenströme liefert mir den Beweis dafür, dass eine Werbeidee, sei es eine Rabattaktion, Treuepunkte-Aktionen oder andere Maßnahmen, zum gewünschten Effekt geführt haben.



Habe ich mehr Traffic im Laden, weiß ich, mit welchem gestiegenen Kundenpotential ich rechnen muss, wenn ich eine solche Aktion wiederhole. Auch hierbei verknüpfe ich die Daten der elektronischen Kundenzählung mit der Personalplanung, um die eventuell neu gewonnen Kunden nicht durch lange Wartezeiten wieder zu vergraulen. Weil zufriedene Kunden eben auch wiederkommen.

In der tieferen Analyse untersuche ich dabei natürlich auch, ob die Daten des Smart Entrance Manager sich mit gestiegenen Verkaufszahlen decken oder ob es hier eine Differenz gibt. Auch daraus lassen sich wichtige Erkenntnisse gewinnen. Und zwar ganz einfach. Schließlich machen es die zahlreichen Innovationen, die uns die digitale Transformation beschert, einfacher denn je, eine elektronische Kundenzählung zu ermöglichen.

Optimierung der Produktplatzierung

Das Internet of Things, der Einsatz von Sensoren oder von elektronischen Regaletiketten und RFID Transpondern sorgt für weitere Gründe für eine elektronische Kundenzählung. Kombiniere ich sie mit den genannten Technologien, kann ich für ein optimales Ladenlayout sorgen. Wo zieht es die Kundeströme zuerst hin, wenn sie den Laden betreten? Die Laufwege können durch ausgereifte Systeme mit entsprechenden Sensoren erfasst und für die Auswertungen genutzt werden.

Des Weiteren hilft das elektronische People Counting in Verbindung mit den RFID Tags dabei, zu untersuchen, welche Waren wann aus welchem Regal gegriffen werden. Verkaufen sich Aktions-Artikel tatsächlich besser? Funktionieren die neuen Pappaufsteller? Werden Waren aus dem Regal genommen, wenn sie weiter oben oder weiter unten präsentiert werden? Die Technologien bieten hier eine große Bandbreite an.

Elektronische Kundenzählung für den Standortvergleich nutzen

Natürlich gibt es nicht nur zeitliche Unterscheide für wachsende oder sinkende Kundenströme. Auch die lokalen Unterschiede tragen dazu bei, dass die Geschäfte besser oder schlechter laufen. Und habe ich mehrere Läden, kann ich mit Hilfe der elektronischen Kundenzählung auch die Standorte miteinander vergleichen. So kann das People Tracking eben unterschiedlich nach Standort, Zeit und Aktivität erfolgen.



Die Komplexität des Zählungssystems hängt aber unabhängig vom Standort natürlich von der Positionspositionierung, der Art der Sensoren und den Erkennungsattributen und Präzisionsparametern ab. So nützen einfache Systeme zwar schon ein wenig dabei, mehr über den Kundenfluss am jeweiligen Standort herauszufinden, ausgeklügelte Systeme aber können natürlich mehr.

Kleiner Aufwand, großer Nutzen

Nehmen wir eine einfache elektronische Kundenzählung mit Lichtschranke. Die Anbringung gestaltet sich meistens sehr simpel. Außerdem können die Geräte oft mit Batterien betrieben werden, sodass keine zusätzlichen Kabel verlegt werden müssen.



Die Basisdaten der einkehrenden Kunden können damit zwar auch erfasst werden, für genauere Daten, die dann wirklich dem Marketing oder der spezifischen Analyse dienen, taugt diese Art der elektronische Kundenzählung aber wenig. Bei Lichtschranken, die zum Beispiel in breiten Eingängen platziert werden, können sich gegenseitig verdeckende Personen nämlich für Fehlzählungen sorgen. Zählungen mit Kamera oder Laser sind hier wesentlich genauer.

Außerdem können auch Besucherzahlen von Ein- und Durchgängen mit hochwertigeren Systemen, etwa mit bi-direktionalen Zählsensoren erfasst werden. So kann man das Betreten und Verlassen von Personen gleichzeitig messen.

Sensoren People Counter-Lösungen, die mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet sind, können überdies noch die Trittfrequenz verfolgen oder analysieren, ob es sich um eine Gruppe oder eine Einkaufseinheit handelt. Kinder zum Beispiel können separat gezählt werden. Dazu verfügt das System dann über einen Ausschlussfilter.

Durch diese Features, die elektronische Kundenzählung möglich macht, erhält der Händler viele wichtige Informationen über seine Kunden, etwa, wann besonders viele Eltern mit Kindern einkaufen gehen und wann sich da eine Aktion für Kinder anbieten würde.

Die Algorithmen der Erfassungseinheit können auch für die Warteschlangenverwaltung verwendet werden. Der Sensor ermittelt, wie viele Personen sich in der Warteschlange befinden. Hier kann man zusätzliche Hilfe senden, wenn eine Warteschlange die akzeptable Länge überschreitet.

Auch solche ausgereiften Systeme sind kein Hexenwerk und können ohne großen Aufwand installiert werden. Um exakte Ergebnisse und eine optimale Nutzung der elektronischen Kundenzählung zu erreichen, bedarf es nur ein wenig Umsicht und Planung. Hierbei bietet sich natürlich auch immer die Mithilfe von Experten an.


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Robert Jänisch,
CEO @ IOX

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