Die IoT Trends 2020 versprechen einen stärkeren Ausbau der gegebenen Möglichkeiten. Das heißt, wir werden weniger von neuen Erfindungen als von der Vertiefung der großen Errungenschaften der vergangenen Jahre profitieren. Bei einigen Bereichen wie der Konnektivität oder den Chancen durch Edge Computing  ist das auch dringend nötig. In den Gefilden der Künstlichen Intelligenz dagegen geht es vor allem um den Wow-Effekt. Aber nun mal schön der Reihe nach.

Konnektivität – Geht’s auch ein bisschen schneller?

Smart Homes, IoT in Healthcare, digitale Fabriken oder Smart Cities bieten weitere Möglichkeiten, den Alltag einfacher zu gestalten. Betrachten wir allein unser Smartphone. Aus dem Gerät, mit dem man einst nur telefonieren, Nachrichten schreiben oder vielleicht ein Foto schießen konnte, ist die Schaltzentrale unseres Lebens geworden. Wir steuern den Haushalt, kaufen ein und verwalten unser Privatleben. Sofern die Verbindung nicht reißt. Woran es manchmal hapert? An der Konnektivität zum Beispiel. Man kann sagen, dass die gegebenen Mittel den Möglichkeiten hinterherhinken. Das soll sich im nächsten Jahr ändern.

Die Nachrüstung der gegebenen Infrastrukturen von UMTS (3G) bzw. LTE-Advanced (4G) auf das lange angepriesene 5G sorgt für eine höhere Kapazität und geringere Latenzzeiten. Dadurch können IoT-Anwendungen, die auf Echtzeit-Informationen basieren, nahtloser umgesetzt werden. Allein das Warten auf diesen hochwertigen Standard ist müßig. So soll die allgemeine Verfügbarkeit der 5G Frequenzen, die derzeit noch im Ausbau steckt und unter anderem von Vodafone und der Telekom vorangetrieben wird,  nicht vor Mitte 2020 kommen. Am ehesten wohl in den Großstädten. Darüber freuen sich natürlich nicht nur Smartphone Besitzer, sondern vor allem auch die Industrie. Schließlich sorgen zuverlässige Verbindungen mit niedriger Latenzzeit für eine weitere Nutzung smarter Chancen. Dazu gehört etwa die Fernsteuerung von Fahrzeugen, transparente Logistik etc.  Auch werden die Möglichkeiten für VR und AR, ob beruflich oder privat, durch geringere Latenzzeit umfassender.

Wer noch warten muss, sollte sich mit Alternativen wie Narrowband IoT  beschäftigen – falls noch nicht geschehen. Das Schmalband IoT ermöglicht schließlich viel Power und eine hohe Abdeckung. Auch in ländlichen Gebieten. Genau das macht NB-IoT in diesen Zeiten so wichtig. Die Tendenz zur weiteren Nutzung geht daher ebenfalls nach oben.

Die IoT Trends 2020 versprechen einen stärkeren Ausbau der gegebenen Möglichkeiten.

IoT Trends 2020 vor allem dank Edge Computing  

Laut der Analyse von Gartner wird Edge Computing als EDV-Struktur einer der Top IoT Trends werden. Durch die Möglichkeit, die Informationsverarbeitung und Datensammlung dort zu gestalten, wo sie entstehen, nämlich im Gerät selbst, können Lösungen für viele Probleme geschaffen werden. So werden Wartezeiten reduziert. Autonomie wird ermöglicht und die Datensicherheit wird erhöht. Brian Burke, Analyst von Gartner Research, meinte dazu: „Edge Computing wird ein dominierender Faktor in quasi allen Industrien und Anwendungsbereichen werden.“ Als Beispiele nannte er Roboter, Drohnen, Autonome Fahrzeuge oder Operationssysteme, die seiner Meinung nach die Entwicklung von Edge Computing befruchten werden. Gerade hier bietet sich schließlich eine Nutzung dieses wichtigen IoT Trends 2020 an.

Künstliche Intelligenz reift

Künstliche Intelligenz ist deutlich gereift. Als Technologie Trend ist sie daher aus den Top Ten der vergangenen Jahre nicht mehr wegzudenken. Es gibt kaum ein neues Gerät oder eine Maschine, die nicht über einen smarten Charakter verfügt. Vor allem in der Industrie und im Dienstleistungssektor werden KI und maschinelles Lernen im nächsten Jahr zu einer schnelleren Datenanalyse und anderen Fortschritten führen.

Mit IoT-Analysen ist es nämlich möglich, sehr komplexe Datensätze in einem Bruchteil der Zeit, die früher erforderlich war, zu verarbeiten. Dies liegt vor allem daran, dass die KI- und maschinelle Lernalgorithmen besser geworden sind. Im Jahr 2020 werden diese Fortschritte weiter zunehmen. Dementsprechend gehören eben auch industrielle Anlagen mit integriertem maschinellen Lernen und AI-Engines zu den Trends. Aber auch in anderen Bereichen breitet sich der Einsatz aus. Laut Absolute Markets Insights ist vor allem der Finanzdienstleistungsbereich gerade dabei, sich in dieser Hinsicht zu verändern. Die steigende Zahl an gesammelten Daten sorgt dafür, dass es einen Ausbau der IoT- und Big Data-Analysen gibt, um die verfügbaren Daten sinnvoll zu nutzen. Daher sollen die Einsätze der entsprechenden Tools zwischen 2019 und 2027 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von rund 55% wachsen.

Neue Plattformen für die Cloud-basierte Infrastruktur 

Um alle IoT-Analysen durchzuführen, braucht es geeignete IoT-Plattformen. Und davon wird es auch in Zukunft immer mehr geben. Schließlich werden zentralisierte und Cloud-basierte Infrastrukturen auch weiterhin wichtig für gängige IoT-Anwendungen bleiben. Gerade durch die steigende Vielfalt aber wird es auch zu einer Erweiterung des Anwendungs-Horizontes kommen. Plattformen, die spezielle Funktionen wie das Predictive Maintenance, öffentliche Überwachung, Haustechnik und andere Fachgebiete zur Verfügung stellen, werden zu den IoT Trends 2020 gehören. Das Gute an der steigenden Vielfalt ist dabei natürlich auch das preisliche Niveau, das mit der Zahl der Anbieter sinkt.

Die IoT Trends 2020 erhöhen die Eigenständigkeit der Dinge

Dinge werden autonom und die Zahl der autonomen Dinge wird wachsen. Das jedenfalls gehört laut Gartner auch zu den IoT Trends der Zukunft. Das bedeutet, dass etwa Drohnen, Roboter und Geräte in steigernder Zahl die KI nutzen werden, um Maßnahmen umzusetzen, die sonst von Menschen erledigt werden. Und zwar von selbst. Das heißt nicht, dass die autonomen Dinge das menschliche Gehirn ersetzen. Sie werden schließlich genau von diesem gesteuert, um eben einen spezifisch definierten Zweck zu erfüllen. Damit werden Maschinen zu halb- oder vollautomatisch arbeitenden Gehilfen. Weitere Möglichkeiten der Autonomie bietet die KI in Kombination mit der drahtlosen Erfassung auch bei der Erzeugung fortschrittlicher Radarsysteme, bei der medizinischen Diagnostik und der Objektidentifikation.

Smart Cities werden wachsen

Auch die smarten Städte gehören weiterhin zu den IoT Trends 2020. Und zwar weltweit. So sollen die Smart-City-Ausgaben in den USA im Jahr 2023 bereits 189,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr betragen. Dank neuer innovativer Sensoren werden wir ähnliche Fortschritte auch in anderen Ländern feststellen können. Keine Frage, dass sich die Chancen, die das Internet der Dinge und die Künstliche Intelligenz den Städten bietet, vor allem auf eine flexiblere Energienutzung  und eine verbesserte Infrastruktur auswirken. Weitere Bereiche, die dank der smarten Algorithmen ausgebaut werden, sind die öffentliche Sicherheit, fortschrittliche öffentliche Verkehrsmittel oder eine intelligente Außenbeleuchtung. Wobei sich der Kreis der IoT Trends in der Smart City schließt. Schließlich helfen KI, Edge Computing etc. dabei, dass die Smart City wachsen kann.


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