Asset Tracking im Labor sollte zu den Standards gehören. Allein schon des Geldes wegen.

Schließlich werden jedes Jahr Unsummen für die Erforschung neuer Produkte ausgegeben. Sei es von Pharmazieunternehmen, der Wissenschaft oder der Lebensmittel oder Chemie Industrie. Dabei werden die Kosten zum einen für wichtige Testreihen verwendet. Zum anderen aber auch für die Anschaffung von Test- und Messgeräten, von Computern, Scannern und anderem hochtechnischen Equipment.

So werden Labore schon mal zum Millionenschweren Standort. Was für ein Desaster, wenn es bei solchen Projekten zu Pannen oder Verzögerungen kommt. Dann kann schnell noch mal eine Million drauf gepackt werden. Nicht so, wenn wir mit Asset Tracking im Labor arbeiten.

Asset Tracking im Labor

Impfstoffentwicklung unter Zeit und Kostendruck

Wie wichtig das Asset Tracking im Labor ist, zeigt sich noch an einem anderen Argument. Labore befinden sich nämlich mehr denn je in der Zwickmühle.

Zum einen müssen sie für die Sicherheit ihrer Ergebnisse stehen. Egal ob es sich dabei um Impf-Vakzine, um Medikamente oder um Produkte aus der Lebensmittelforschung handelt. Mangelt es an Sicherheit, können Menschenleben auf dem Spiel stehen.

Dieser Faktor steht dem zunehmenden Druck, schneller zu sein und gleichzeitig den Return of Investment zu steigern gegenüber. IoT-Lösungen können hierbei helfen, die Herausforderung, Prozesse schneller in Gang zu bringen und trotzdem Sicherheit zu bieten, unterstützen. So kann ich etwa durch die Konnektivität der Geräte, Künstliche Intelligenz und smarte Assistenzsysteme das Labor 4.0 zu mehr Funktionalität und Automatisierung führen. Schnellere Rechenleistung inklusive.

Herausforderung Nr. 1: Wo befindet sich meine Probe?

Die Vernetzung der Geräte, die das digitale Labor zu schnelleren Ergebnissen bringt, ist aber nicht das Einzige, was die Forschung braucht.

Schließlich könnten Probleme beim Überblick entstehen, wenn mit zahlreichen Bestandteilen gearbeitet wird. Bei den Faktoren, die hierzu führen, kann die Größe eines Labors genauso eine Rolle spielen wie die Dauer eines Projektes. Oder der Umfang. Nehmen wir als Beispiel ein neues Medizinprodukt aus der Pharmaforschung. Für eine Testreihe müssen Dutzende Proben mit verschiedenen Bedingungen analysiert werden. Die Proben befinden sich in verschiedenen Stadien. Darüber hinaus werden sie von verschiedenen Mitarbeitern betreut und an unterschiedlichen Orten aufbewahrt.

Hier den Überblick zu behalten, ist mit modernen digitalen Möglichkeiten eigentlich kein Hexenwerk mehr. Asset Tracking im Labor zeigt, dass ein optimales Labor-Management möglich ist. Habe ich alle Reagenzgläser und Probenbehälter mit Sensoren oder Tags ausgestattet, spare ich mir das Suchen. Die Zahl der falsch gelagerten kann dadurch deutlich reduziert werden. Ganz zu schweigen von den Verlusten, die durch verlorene und falsch gelagerte Proben entstehen. Als Folge daraus profitieren Forscher davon, dass mehr Zeit für Analysen bleibt, wenn sie ihre Proben nicht mehr suchen müssen.

Selbst Dr. Jeckyll hätte die Vorteile von Asset Tracking im Labor geschätzt

Mangelt es am Überblick, können Fehler passieren. Mit fatalen Folgen. Das wusste schon Dr. Jeckyll. Und wer weiß, was aus ihm geworden wäre, wenn er ein erfolgreiches System zum Asset Tracking im Labor implementiert hätte.

Als günstiges und leicht umsetzbares Hilfsmittel zur schnellen Nachverfolgung eignen sich zum Beispiel RFID-Etiketten. Sie können an Probenbehältern, Kartons oder Beuteln angebracht werden und in Sekundenschnelle gescannt werden. Mit RFID-Tags versehene Proben und Behälter, Systeme und Geräte ergeben folgende Vorteile:

  • Die Bewegung von Proben innerhalb des Labors verfolgen
  • Laborproben und andere Assets wie etwa Geräte können problemlos gezählt werden
  • Verlegte Assets können sofort wiedergefunden werden
  • RFID-Tags mit einem größeren Informationsgehalt geben mir Auskunft über das Eingangsdatum oder das Volumen der Probe
  • Ich kann nicht genutzte Assets identifizieren und dadurch schneller bereitstellen
  • Proben können beim Empfangsprozess identifiziert werden

Herausforderung Nr. 2: Unter welchen Bedingungen befindet sich meine Probe?

Haben wir das Problem der Auffindbarkeit gelöst, gibt es aber noch weitere Vorteile, die mir Asset Tracking im Labor gestattet. Gerade die Bedingungen sind ja oft signifikant für den Erfolg der Forschung in der Lebensmittel und Pharma-Industrie.

Wie bereits angesprochen bestehen die Projekte häufig aus umfangreichen Testreihen, in denen verschiedenste Proben entnommen, aufbereitet und analysiert werden müssen. Oftmals ist es dabei erheblich, unter welchen Bedingungen die Proben aufbereitet werden.

Stimmt die Temperatur? Je nachdem können auch Lichtverhältnisse oder die Luftfeuchtigkeit entscheidend für eine sichere Umgebung sein. Und dabei kann eine einzige falsch gelagerte Probe eine ganze Testreihe zunichtemachen. Sind die Gegebenheiten derart kriegsentscheidend, ist es immens wichtig, das Asset Tracking im Labor um ein paar Feinheiten zu erweitern. 



Nahtlose Überprüfung der Temperatur dank Asset Tracking im Labor

Feuchte, Druck, Temperatur, all diese Parameter sind wichtig für ein Labor. Vor allem Letzteres ist oft entscheidend.

Spätestens seit der medial begleiteten und von der Welt ersehnten Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen wissen wir, dass vor allem Arzneimittel und Impfstoffe äußerst temperaturempfindlich sind. Schließlich hängen ihre chemischen Eigenschaften und ihre Wirkkraft von verschiedensten Bedingungen, insbesondere eben der Temperatur ab. Weicht die Temperatur ab, muss das gute Zeug vernichtet werden. Um das zu verhindern, braucht es eine detaillierte Temperaturüberwachung.



Keine Frage, dass das Temperatur-Monitoring in der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie eine besondere Priorität besitzt. Mit speziellen Temperatursensoren werden die Kühlketten daher nahtlos überwacht. Diese können extrem kalte Umgebungen, etwa kryogenen Gefrieranlagen, die es in Laboren gibt, oder auch sehr heiße Bedingungen, etwa Inkubatoren oder Öfen, überwachen. Dass man gleichzeitig weiß, welche Probe sich in welchem Kühlschrank befindet, versteht sich wohl von selbst. Auf diese Weise sorgt Asset Tracking im Labor für das Rundum-Paket an Sicherheit.

Die Wartung hoch empfindsamer Geräte

In diesem Rundum-Paket sollten aber nicht allein die Proben im Blick bleiben. Asset Tracking im Labor sollte auch das Equipment mit einbeziehen. Laboratorien beherbergen schließlich eine Vielzahl teurer Geräte. Deren Verfügbarkeit ist von hoher Bedeutung.

Gerade im Bereich der Medizin kann es entscheidend sein, biologische Proben oder Testergebnisse schnell auszuwerten. Etwa, wenn es darum geht, einem Menschen anhand der Tests das richtige Medikament zu geben. Auch die schnelle Verfügbarkeit ist manchmal entscheidend. Darüber hinaus sind diese Geräte und das Equipment oft sehr kostspielig. Dank Asset Tracking im Labor kann ich nicht nur die Verfügbarkeit feststellen. Ich kann auch für effiziente Wartungspläne sorgen, indem ich diese Pläne dank moderner IoT-Lösungen nicht mehr manuell erfassen muss. Ein Asset Track-System, das mit Sensoren und Tags ausgestattet ist, meldet technische Probleme und Wartungsanforderungen nämlich automatisch.

Wir unterstützen Dich bei Deinem IoT-Projekt:

Yves Plaire

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