Low Code unterstützt euer Unternehmen bei der digitalen Transformation. Als Plattform für die Software-Entwicklung ist Low Code ideal, um komplexe Kreationen zu vereinfachen. Die digitale Transformation ist schließlich ein Prozess, der einige Herausforderungen mit sich bringt. Gerade für den Mittelstand.

Damit man auch hier von den Annehmlichkeiten smarter IoT-Lösungen wie Predictive Maintenance, Asset Tracking oder Digital Twins profitieren kann, bieten Low Code Plattformen die Möglichkeit, viele der Anwendungen mit geringem Aufwand zu entwickeln.

Zum Beitrag Low Code - Nachhaltige IoT Lösungen für den Mittelstand: Laptop mit Code, Smartphone

Minimalprinzip mit maximalem Ergebnis

Komplexe Dinge einfach machen, ist seit jeher ein Ziel. Wie etwa WordPress es einfach macht, eine Webseite zu erstellen. So suchten Software Entwickler immer schon Möglichkeiten, um die Entwicklung individueller Softwarelösungen einfacher zu gestalten.

Die ersten Modelle von Rapid Application Development Produkten, wie zum Beispiel Visual Basic, Delphi und auch Oracle Forms gingen bereits in die Richtung. Daraus ging schließlich die Bewegung hervor, deren Name vom Marktforschungsriesen Forrester Research eingeführt wurde.

„Einige Unternehmen wenden sich neuen „low-code“-Anwendungsplattformen zu, die die Bereitstellung von Apps beschleunigen, indem sie den Umfang der benötigten Handcodierung drastisch reduzieren“, vermeldete man bei Forrester im Juni 2014.

Der Name hat sich etabliert. Die Idee, die dahinter steckt, auch. Und seitdem das Internet der Dinge mit immer weiteren Möglichkeiten aufwartet, steigt die Beliebtheit solcher Anwendungen natürlich auch exponentiell weiter an.

Laut den Prognosen von Gartner werden bis zum Jahr 2024 mehr als 65% aller Anwendungen mit Low Code entwickelt sein. Das sind fast zwei Drittel. Trotzdem werden sich sicher noch einige frage: Low was?

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Was ist Low Code?

Dabei ist das Konzept simpel und dem Namen nach abzuleiten. Low bedeutet wenig oder gering und genau das ist auch bei Low Code der Fall.

Der Aufwand ist gering. Die Kosten sind gering und der Ressourcenverbrauch ist ebenfalls gering. Nur der Nutzen, der  ist eben ziemlich hoch bei Plattformen mit Modulen.

Das Konzept des „Low-Code“ reduziert die Software-Entwicklung auf das gerade mal Notwendige. Unnötige Codes und Arbeiten beim Erstellen entfallen. Man kann sagen, das Erstellen von Anwendungen auf einer Plattform mit Modulen funktioniert nach dem Minimal Prinzip. Der Einsatz ist so gering wie eben möglich.

Das Ergebnis aber stimmt trotzdem im maximalen Umfang zufrieden. Zu schaffen ist das, indem man die Code Bestandteile in genau definierte wiederverwendbare Module packt. Auf diese Weise können Anwendungen und Dienste schnell erstellt werden. Dafür braucht es aber natürlich eine spezielle Plattform.

Welche Vorteile haben Low Code Plattformen

Die Entwicklung auf dieser speziellen IoT Plattform für Low Code Entwicklungen funktioniert visuell. Das heißt, dass die Entwicklung unter  Einsatz von visuellen Applikationsdesignern oder einer grafischen Benutzerfläche ermöglicht wird. Dadurch ist es nicht mehr nötig, klassische textbasierte Programmiertechniken anzuwenden, um Algorithmen, Aufgaben oder Einstellungen zu kreieren.  

Die Verwendung einer Low Code Plattform mit Modulen ermöglicht daher auch die Umsetzung von Projekten, die bisher nicht gestartet wurden, weil ihre Implementierung zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte.

Zeit ist jetzt schließlich nicht mehr das Problem. Und Ressourcen auch nicht, da es zu den Merkmalen von Plattformen mit Modulen gehört, dass sich Widgets, Plug Ins etc. eben wieder verwenden lassen.

Die wichtigsten Vorteile für Unternehmen auf einen Blick:

  • Programmierer müssen keine Codes mehr schreiben, mit denen Funktionen implementiert werden, die von der Low-Code-Plattform verwaltet werden.
  • Die Entwicklungszeit für Geschäftsanwendungen wird erheblich beschleunigt. 
  • Eine Entwicklung mit geringem Kostenaufwand. 
  • Die Entwicklung auf Low-Code-Plattformen kann ohne spezifische Programmierkenntnisse gelingen.
  • Man muss nicht monatelang warten und hat daher mehr Raum für weitere Innovationen.
  • Neue IoT-Anwendungen erhöhen die Produktivität.
  • Es erleichtert die Wartung der eigenen IT oder auch der smarten Lösungen für Business und Produktion.
  • Es erlaubt Unternehmern, eigene, individuell ausgerichtete Apps zu erstellen, egal welche Kapazitäten und Bonitäten man besitzt.

Für was kann ich eine solche Plattform denn alles brauchen?

Die Art der Low Code Plattform, die ich für meine IoT Anwendung brauche, hängt natürlich davon ab, welchen Zweck die Entwicklung erfüllen soll. Wofür will ich entwickeln? Soll es darum gehen, Daten abzurufen und zu bearbeiten? Oder brauche ich eine Plattform, um Benutzerschnittstellen zu erstellen? Für beide Fälle eignen sich solche Entwickler Plattformen grundsätzlich sehr gut.

Schauen wir uns die rasante Entwicklung, etwa im Handel an, wissen wir, wie nötig Low Code ist, um all die neuen Bedürfnisse des Kunden zu erfüllen. Kommunikation über smarte Lautsprecher, die den Voice Commerce ermöglichen, oder die integrierten Buttons an Produkten für einen schnelleren Service – Überall braucht es eine entsprechende Software.

Oder nehmen wir die Apps, mit denen wir unsere Connected Cars überwachen. Für die smarte Fabrik ist auch die Möglichkeiten, mit intelligenten Maschinen zu kommunizieren, zum Beispiel über eine App oder das Dashboard, nicht unwesentlich. Dadurch können Unternehmer Prozesse optimieren und automatisieren. Und zwar möglichst ohne einen großen Zeit- oder Kostenaufwand.

Genau das bedingt auch, dass nicht nur große und finanzkräftige Unternehmen Apps und smarte Tools für ihre Kunden oder die interne Arbeit entwickeln können.

Dank Low Code ist die Entwicklung eben auch für kleinere oder mittelständische Unternehmen möglich. Ohne dabei die Agilität zu verlieren. Gerade, wenn es darum geht, beim Thema IoT Anwendungen den Anschluss nicht zu verlieren, bedeutet das eben oft die Lösung. Deshalb ist Low Code gerade für das Internet of Things so wichtig. 

Anwendung und Beispiele für Low Code Plattformen

Neben dem bereits erwähnten WordPress als Low Code Anwendung gibt es viele weitere prominente Beispiele. Low-Code-Plattformen, mit denen Softwareentwicklungen betrieben wird, helfen bei Business Anwendungen, Workflows und Geschäftsprozessen genau wie bei der Entwicklung von Smartphone Apps.

Nehmen wir als Beispiel ein mittelständisches Unternehmen, dessen Fertigung im Zuge der digitalen Transformation aufgerüstet und smart gemacht werden soll. Bei den Digitalisierungsvorhaben soll es etwa um Automatisierung von Herstellungs- oder auch anderen Unternehmensprozessen gehen. Hierbei sollen Daten gesammelt und visuell dargestellt werden. 

Mit Hilfe von solchen Entwickler Plattformen kann man zum Beispiel ein Dashboard erstellen, auf dem sich die gewünschten Informationen visualisieren lassen. Dadurch lässt sich ergründen, wie der aktuelle Maschinenzustand ist. Besonders im Zuge von kostensparenden Predictive Maintenance Maßnahmen lässt sich hier schnell nachrüsten.

Auch für Asset Tracking bieten Programmierungen mit Visualisierung über Dashboards eine effiziente Lösung. Die sich dank Low Code eben auch leicht umsetzen lässt.


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