Smart Vending Machines helfen uns, den Kunden zu kennen

Smart Vending Machines, oder auch smarte Verkaufsautomaten genannt, optimieren die Wartung und die Organisation der Maschinen. Die Geräte sind wie alle anderen smarten Dinge, ob Telefon, Kühlschrank oder Uhr mit dem Internet verbunden. Dadurch haben Unternehmen einen direkten Kontakt mit der Maschine.

Man weiß, wann ein Artikel ausverkauft ist und man weiß, wenn sich eine Reparatur ankündigt. Die Vorteile beim Smart Vending sind also offensichtlich. Wir können als Unternehmer die Touren für eine Belieferung nach Sinnhaftigkeit planen. Eine Wartung kann effizient und punktgenau durchgeführt werden. Mehr noch können wir aus der Ferne die Einstellungen für Temperatur, Stromverbrauch, Licht oder andere Einheiten überwachen und steuern. Mit der Integration des Internet of Things in Verkaufsautomaten aber lassen sich noch ganz andere Dinge erfahren. Daten zum Kundenverhalten zum Beispiel.

Die Smart Vending Machines werden zu Trendscouts

Die einfachsten Daten, die eine Smart Vending Machine erfasst sind der Warenausgang und der Geldbestand. Der Unternehmer weiß genau, welche Waren verkauft wurden und wie viele Rubel gerollt sind. Ebenso praktisch ist es, etwas über die Betriebsdaten wie die Nutzungsdauer oder Temperaturschwankungen zu erfahren. Das ist aber nicht alles. Die Gateway-Lösungen, die in die Smart Vending Machines integriert sind, erfassen noch mehr Datensätze. So können die erfassten Datensätze, die sowohl direkt an Rechenzentren der Betreiber, als auch in die Cloud übertragen werden, auch wichtige Informationen zum Kunden enthalten. Und in diesem Fall wird der smarte Verkaufsautomat zu einem wichtigen Mitglied der Marketingabteilung. Genauer gesagt wird er zum Bindeglied zwischen Marketing und Kunde. Und damit zu einem Trendscout.

Der unsichtbare Draht zum Kunden

Smarte Verkaufsautomaten sind ja Geräte, die mit dem Internet verbunden sind. Dadurch melden sie uns, welche Inhalte aus dem Automaten gut ankommen. Sind also mittags schon die Käsebrötchen fort, wissen wir, dass es mehr sein sollten. In diesem Fall heißt smart, wir wissen schneller und genauer Bescheid, was geht und was zum Ladenhüter wird. Mehr noch bieten sich gute Verkaufsmöglichkeiten, wenn wir daran denken, dass der Kunde ja auch per Karte, per App oder Paypal zahlen kann. Auf diese Weise läuft die Verbindung nämlich in beide Richtungen. Wir haben dadurch einen unsichtbaren Draht zu unserem Kunden. Wir können ihm zum Beispiel ein auf ihn zugeschnittenes Angebot machen. Ein Special Offer etwa. So bekommt er beispielsweise den Snack und das Getränk zum Sparpreis angeboten, wenn er vor dem Automaten steht.

Oder aber wir machen ihn auf weitere Automaten in seiner Umgebung aufmerksam. Mit einer App können wir ihm melden, wo und wann er seine Waren kaufen kann. Und wir erfahren weitere wichtige Information, die uns helfen, den Kunden kennenzulernen und ihm einen rundum gelungenen Service zu bieten. Darüber hinaus helfen diese gesammelten Daten uns, viel mehr über die Vorlieben des Konsumenten herauszufinden. Wann kauft er wo und was? Auch eine Feedback-Funktion,  bei der wir mehr über die Wünsche und Reaktionen auf das Angebot abfragen, ist möglich.

Zum Thema Smart Vending Machines: Verkausautomaten mit Lebensmitteln
Mit Smart Vending Machines wichtige Informationen zum Kunden enthalten.

Smart Vending Machines für Lippenstifte und Schuhe

Es geht aber nicht immer nur ums Essen. Auch andere FMCG Produkte lassen sich zu Marketing-Zwecken in Smart Vending Machines verkaufen. Künstliche Intelligenz, Social-Media-Buzz und Tools zur Kundenakquise können schließlich für alles genutzt werden. Geschickt eingesetzt wird der smarte Verkaufsautomat auch zu einer Ergänzung, die das Retail Erlebnis verbessert, verwendet.

So hat zum Beispiel Adidas vor einer Zeit Smarte Vending Automaten in verschiedenen Sportsbars in Los Angelos und in Boston aufgestellt. Zu Zwecken der Promotion konnten Kunden hier aber nicht nur Schuhe kaufen. Der Verkaufsautomat konnte auch je nach Special Offer für verschiedene Artikel frei geschaltet werden. Etwa als der Spieler einer Mannschaft einen Home Run lief und der Automat die Chance frei schaltete, seine Grafik-Tees zu erwerben. Sport Fans waren begeistert und kehrten immer wieder zu dem Automaten zurück, um zu sehen, was sie als Nächstes gewinnen konnten.  

Der Kosmetik Hersteller Revlon wiederum animierte die Kundschaft dazu, sich im Social Media Bereich zu engagieren. Der Smarte Verkaufsautomat, der Lippenstift oder Rouge anbot, hielt dazu Gratisgeschenke bereit. Diese wurden beim Kauf an den Konsumenten ausgeteilt, der sich bereit erklärte, ein Bild auf der Instagram-Seite zu posten. Und Yves Saint Laurent besitzt Verkaufsautomaten, die den Namen des Kunden auf die Lippenstifthülle schreiben. Auch ein nettes Gimmick, welches das Kundenerlebnis erhöht, indem sofort mit Kundendaten gearbeitet wird.

Automaten erkennen Gesichter

Noch persönlicher wird es im fernen Hongkong. Hier bringt die Kräutertee-Kette Hung Fook Tong einen intelligenten Verkaufsautomaten heraus, der mit visueller Erkennungstechnologie arbeitet. Die installierten Kameras fotografieren den Konsumenten und erstellen ein individuelles Profil. Durch die gesammelten Daten auf dem Profil, das auch vergangene Einkäufe umfasst, wird das Profil analysiert. Durch das Wissen um Alter, Geschlecht und bereits verkaufte Waren weiß die Maschine, welchen Artikel der jeweilige Kunde am wahrscheinlichsten kauft. Anhand dieses Wissens gibt der Automat natürlich auch eine persönliche Empfehlung für den Kunden ab.

Smarte Verkaufsautomaten lösen den klassischen stummen Verkäufer ab

Künstliche Intelligenz, Social-Media-Buzz und Tools zur Kundenakquise sind nur einige der Strategien, mit denen Verkaufsautomaten als zentraler Bestandteil des heutigen Einzelhandelserlebnisses eingesetzt werden. Denn über die praktischen Aspekte hinaus fördern sie die Kundenbindung. Und die wird ja schließlich immer wichtiger. Vor allem für den FCMG Markt, also im Bereich der schnell drehenden Produkte. Gerade hier wird der Konsument besonders stark umkämpft. Daher kommt es darauf, das Kundenerlebnis stets zu verbessern. So wird auf diese Weise die Marke gestärkt. Und das ist ungeheuer nützlich für jedes Branding. Marketing-Experten haben nämlich herausgefunden, dass bei Kaufentscheidungen, die FCMG Produkte betreffen, etwa 41% der Verkäufe unterbewusst durch die Markenpräferenz gesteuert wird.

Und wie wir anhand der Beispiele erfahren haben, sind Smart Vending Machines also eine geniale Idee, um die Marke zu stärken. Kein Wunder, dass die Zahl der intelligenten Verkaufsautomaten in den nächsten fünf Jahren um 17% wachsen soll.  Schließlich sorgt ihre Technologie dafür, dass wir wichtige Kundendaten erhalten und aus einem ehemals anonymen Kauf einen personalisierten machen. Und die Daten eben auch für die Akquise nutzen. Oder aber anhand der gesammelten Daten vor Ort auf den Kunden eingehen können. Richtig pfiffig wird es natürlich, wenn eine Chat-Funktion dafür sorgt, dass das Angebot im Gespräch erörtert wird.


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