Die App Entwicklung ist ein wichtiger Teil jedes IoT Projektes. Ist die App gut, freut sich der User. Der Endverbraucher kauft das Produkt und auch die Entwickler sind happy.

Es ist also fast existentiell für jedes neue internetfähige Objekt, ob Connected Car, smarter Toaster oder Fitness Armband, dass die App Entwicklung zum runden Ergebnis führt. Im besten Fall sorgt die Konnektivität in Kombination mit der passenden App für eine gelungene Kommunikation mit dem Gerät oder der Maschine.  

Der Mehrwert, den etwa ein Auto bietet, das ich per App steuern und überwachen kann, ist unerlässlich für moderne Produktentwicklung. Unser Smartphone ist schließlich längst zur Schaltzentrale unseres Lebens geworden.

Smart Home per App setzen? Den eigenen Gesundheitszustand durch die App überwachen? Maschinen über App warten? Musikvideos per App hochladen.

Alles prima. Aber was muss ich als Entwickler beachten, wenn ich erfolgreich mit meinem Produkt sein will?

Zum Beitrag App Entwicklung - 10 Dinge die du beachten musst: Menschen am Tisch mit Smartphone, Tablet, Stift

 1. Die zündende Idee haben

Apps sprießen wie Pilze aus dem Boden. In Zahlen: Im Google Play Store waren zum Stichtag 1. März 2020 etwa 2,87 Millionen Apps verfügbar. Schaut man sich die Downloads an, kommt jeder Mensch auf der Welt statistisch gesehen auf 25 heruntergeladene Apps.

Durch meine Idee für eine App Entwicklung muss ich sichergehen, dass ich keine einfältige Kopie einer bereits vorhandenen App auf den Markt bringe, sondern die User mit Innovationen begeistere. Das Gleiche gilt für die App, die ich im Zuge eines IoT Projektes entwickle. Was ist die Idee, die hinter meiner App Entwicklung steckt.



2. Markforschung betreiben

Was ihr wollt, wird nicht nur in Shakespeares Theaterstück gefragt. Jeder Entwickler sollte sich über Marktforschung und Studien oder gar eigens in Auftrag gegebenen Befragungen darüber informieren, was der Kunde respektive der Endverbraucher erwartet. Es nützt schließlich die schönste App nichts, wenn sie keiner haben will.

3. Was kostet die App Entwicklung?

Du hast die Idee für ein IoT Projekt.



Nehmen wir an, du kreierst einen selbstfahrenden Gabelstapler, der im Warenlager die Produkte eigenständig abholt und auf entsprechende Paletten lädt. Per App kann man den intelligenten Stapler steuern und ganz im Sinne des Predictive Maintenance auch warten.

Plane dein Budget hierfür sorgfältig. Das Gerät muss entwickelt werden, die App Entwicklung kostet Geld und darüber hinaus wollen Prototypen erstellt werden. Überlege etwa, ob du eine native App brauchst oder eine günstigere Web App ausreicht.

Behalte daher auch in jeder Phase der Entwicklung die Kosten genau im Auge. Eine umsichtige Budgetplanung bewahrt vor bösen Überraschungen.

4. Was soll die App können?

Das Internet der Dinge sorgt dafür, dass Dinge mit uns interagieren. Was aber soll das Ding alles können? Was ist sinnvoll und wie hole ich das meiste für den User heraus, ohne ihn durch eine Vielzahl an überflüssigen Tools zu überfordern oder zu nerven?

Macht euch bei der App Entwicklung Gedanken darüber, welche Features ihr anbieten wollt und welchen Hauptzweck die App bieten soll.

5. Mobile Usability als Ziel der App Entwicklung

Die meisten Apps werden über Smartphone oder Tablet genutzt. Das bedeutet, ich habe einen relativ kleinen Bildschirm für die Darstellung meiner App zur Verfügung. Dabei trotzdem eine vernünftige visuelle Aufteilung zu erreichen und dem User die Möglichkeit zu geben, auf einen Blick alles zu finden, was er braucht, ist eine der großen Herausforderungen jeder guten App Entwicklung.

Schließlich sollte das Design optisch ansprechend sein, um den User auf der emotionalen Seite positiv zu stimmen. Auf der anderen Seite muss aber auch die sinnvolle Nutzbarkeit gewährleistet werden.

6. Welchen Funktionsumfang soll die Front-End App besitzen?

Weder beim smarten Helfer in der Logistik, noch beim intelligenten Fitness Armband nützt die schönste Optik und der cleverste Code, wenn der Nutzungskontext fehlt.

Wie im vorherigen Punkt bereits angesprochen, ist der Raum dafür aber klein. Der geringe Platz muss daher für das Wesentliche genutzt werden. Daher sollte die Bedienbarkeit im Vordergrund stehen. Je nachdem müssen Funktionen, die man vielleicht im ersten Brainstorming mit aufgelistet hat, der Bedienbarkeit und der Übersichtlichkeit weichen.

Hier gilt wie so oft das Motto: weniger ist manchmal mehr.

7. Sicherheit geht vor

Nicht nur Design und Nutzbarkeit sind wichtig. Auch die Security muss beachtet werden. Daher sollte sich jeder zu Beginn des IoT-Projektes Gedanken darum machen, wie man Sicherheit und Datenschutz gewährleisten kann. Schließlich sollte die App nicht unbedingt Tür und Tor für Hacker öffnen. Denn oft geht es auch um sensible Daten, ob im beruflichen oder im privaten Bereich.

So testete etwa die Stiftung Warentest die Banking Apps der gängigen Geldhäuser. Und einige fielen beim Thema Datenschutz leider durch.

8. Für welche Betriebssysteme entwickle ich?

Auch ein wichtiger Punkt, der während der Phase der App Entwicklung beachtet werden muss:  Für welche Betriebssysteme will ich die Anwendungen bereitstellen?

Android und iOS? Je nach IoT Projekt gibt es natürlich auch noch andere Plattformen für die App, mit denen ich Endgeräte erreichen kann. Daher gilt es zu überlegen, was ich wirklich brauche für meine App.

Zudem muss ich beachten, dass Betriebssystemhersteller wie die von Android oder iOS die Plattform von Zeit zu Zeit updaten oder ändern. Dabei muss auch die App auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch das muss ich bei der App Entwicklung bereits im Blick haben.

9. Testphasen in die App Entwicklung einplanen

Geht das IoT Projekt in die heiße Phase, sollte man mit den ersten Prototypen anfangen. Anhand von Modellen können die einzelnen Komponenten ideal aufeinander abgestimmt werden.

Schließlich arbeiten bei Internet-of-Things-Projekten verschiedene Parteien zusammen.

IoT Hardware und App brauchen daher beide Testphasen und Modelle, damit sich Hardware Ingenieure und App Entwickler anhand von Prototypen besser verständigen können.

10. Was kostet die neue App?

Der Preis für eine App ist variabel. Es gibt kostenlose Apps. Es gibt Apps, deren Preis einmalig mit dem Kauf eines Gerätes anfällt. Oder es fallen laufende Kosten wie bei einem Abo an.

Hier empfiehlt sich ebenfalls eine variable Variante. Diese könnte beispielsweise so aussehen, dass man mit einem Einsteigerpreis, der günstig ist, startet und dann nach einer gewissen Zeitspanne den Preis erhöht. Natürlich ist es aber immer besser, den Preis so gering wie möglich zu halten.

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