IoT im Handel hat viele Gesichter. Besonders munter zeigen sich die Use Cases im intelligenten Regal. Ebenso bei den digitalen Displays und digitalen Kassenbons.

Dabei wird nicht nur Papier gespart. Zeit, Geld und mitunter auch Nerven werden durch den Einsatz smarter Innovationen ebenso geschont. Gerade deshalb hat IoT im Handel auch so viele Gesichter. Und die meisten davon sind eben vor allem hilfsbereit. 

Zum Artikel IoT im Handel Use Cases: Tablet mit Warenbeständen in der Hand, im Hintergrund ein intelligentes Regal (Smart Shelf)

Zum einen nimmt einem die Künstliche Intelligenz in Form von IoT im Handel viel Arbeit ab. Zum anderen bedeutet der Einsatz von smarten Ideen auch mehr Service. Davon profitiert vor allem der Kunde, da er komfortabler einkaufen kann und sich über ein individualisiertes Einkaufserlebnis freuen kann.

Kurzum gesagt: Wenn es darum geht, mit dem Internet der Dinge die Zukunft des Einzelhandels zu gestalten, hat das oft zur Folge, dass die Customer Experience erhöht wird. Sehen wir uns ein paar der wichtigsten Chancen durch IoT im Handel einmal genauer an.

IoT im Handel sorgt für optimiertes Warenmanagement

IoT-Anwendungsfälle im Einzelhandel beginnen mit der Lieferkette. Modernes Supply Chain Management ist ohne smarte Aspekte schließlich nicht mehr denkbar. Denn auch der Händler profitiert davon, dass er dank der vernetzten Logistik stets weiß, wo die Waren sind, die er bestellt hat.

IoT im Handel sorgt für optimiertes Warenmanagement

Was aber wäre, wenn er selbst gar nicht mehr bestellen muss, weil er weiß, dass das Regal das erledigt? Freundlich lächelnd (im übertragenen Sinne) und still schweigend denkt das kluge Regal mit. Und handelt. Dank Künstlicher Intelligenz, RFID und dem richtigen Draht zur richtigen Wolke.

Wenn das Warenregal selbstständig nachbestellt, kann sich der Store Manager um andere Dinge kümmern. Um den Kundenkontakt und das Marketing etwa. Während er früher selbst, oft nach einem eingespielten, aber eben unflexiblen Bestellrhythmusverfahren, neue Ware geordert hat, macht das nun das intelligente Regal.

Das hat viele Vorteile. Nicht nur, dass mehr Zeit für anderes bleibt. Das Smart Shelf kann auch schneller reagieren. Wird plötzlich unter außergewöhnlichen Umständen das Klopapier knapp, sorgte der bisher eher starrte Bestell-Rhythmus für Unmut beim Kunden.

Intelligente Regale machen Kunden und Händler glücklich  

Dank des Einsatzes von IoT im Handel registriert das kluge Regal den verbleibenden Warenbestand und sorgt für ein ganz gezieltes Nachbestellen. Durch diese Art der Predictive Analytics als einer der Use Cases von IoT im Handel können Lücken im Regal verhindert werden.



Icon Smart Shelf: Intelligente Regale sind ein Use Case für IoT im Handel

Darüber hinaus kann das intelligente Regal noch mehr. Denn smart Shelves informieren nicht nur aktiv über drohende Regallücken. Das kluge Regal von heute kennt auch die Preise der einzelnen Produkte und kommuniziert mit dem Kunden. Via Smartphone zum Beispiel.

Hat der Kunde die App von Store XY installiert, hat er einen interaktiven Einkaufsberater zur Hand, der ihm die Suche nach seinem Lieblingsprodukt erleichtert. Oder ihn über passende Angebote informiert. Hierbei erfährt auch der Retailer, was der Kunde wünscht und kann sein Angebot entsprechend verbessern.

Kommunikativ werden die einzelnen Artikel übrigens über Technologie, die auch in anderen Bereichen zum Ausbau der digitalen Transformationen verhilft.

Waren tracken mit Radio Frequency Identification

Als Technik, die hinter diesem wichtigen Aspekt von IoT im Handel steckt, kommen zum Beispiel RFID Tags zum Einsatz, die an den Waren angebracht werden. RFID sorgt nicht nur für die Rückverfolgbarkeit in der Industrie 4.0.

Waren tracken mit Radio Frequency Identification

Auch die Warenwirtschaft im Retail läuft mit Hilfe der Radio Frequency Identification wie geschmiert. Ob Supermarktbetreiber oder Edelboutique, die RFID-Technologie spart Zeit und Arbeit. Denn durch das kontaktlose Erfassen der Ware läuft sowohl das Einbuchen als auch das Verkaufen kontaktlos und in Bruchteilen von Sekunden. Jeder eingetroffene Artikel wird dank ERP sofort erfasst, auch der  Lieferant weiß dann, dass die Ware angekommen ist.



Dank der RFID-Chips wiederum weiß der Händler auch sofort, wo welche Ware ist. Selbst wenn sie einmal falsch ins Regal sortiert wurde.  Auch wenn ein Kunde einen Artikel falsch zurückgestellt hat, entfällt die lästige Sucherei.  Am Ende sorgt RFID auch noch für die Chance auf einen weiteren IOT im Handel Use Case: bargeldloses Bezahlen.

Digitaler Kassenbon & E-Ink Display

Das digitale Bezahlen sorgt natürlich auch für den digitalen Kassenbon, zum Bespiel per App. Damit können Kunde und Händler auch noch Ressourcen schonen und für weniger Papierverschwendung sorgen. Darüber hinaus ist es praktischer. Steht ein Umtausch an, kann ich den Bon aus der App suchen, anstatt den Wust an Papieren zu durchkämmen. Der Bon, den man braucht, findet man meistens eh nicht mehr wieder.



Digitaler Kassenbon & E-Ink Display

Passend zum virtuellen Bon stehen übrigens auch die digitalen Preisschilder hoch im Kurs der Use Cases von IoT im Handel. Stattet der Händler seine smarten Shelves mit Labels aus, die in den Regalschienen sind, profitiert er von einigen wichtigen Vorteilen:

  • Die Preise können einfach vom Tablett oder Smartphone aus geändert oder gleich automatisiert werden.
  • Der Kunde kann zusätzliche Informationen zum Produkt abrufen
  • Die digitalen Informationen können mit dem bargeldlosen Bezahlen kombiniert werden.

Als Technik eignen sich E-Ink Displays, die wir bereits aus dem E-Book kennen. Kleinste Mikrokapseln, in denen elektrisch geladene weiße Teilchen in gefärbtem Öl schwimmen, sorgen für ein  flimmerfreies Lesererlebnis bei geringem Energieverbrauch.

Fazit: Nutzt die Vorteile von IoT im Handel

Zukunftsorientierte Einzelhändler profitieren bereits von den Vorteilen der Bereitstellung von IoT Use Cases. RFID, digitale Bezahlsysteme und kluge Regale erleichtern nicht nur die Arbeit. In direkter Verbindung mit Künstlicher Intelligenz sorgen die einzelnen Anwendungsfälle von IoT im Handel für mehr Service und glückliche Kunden.

So kann ich mit all diesen freundlichen Geistern viel individueller auf den Kunden eingehen. Der Kunde erhält dabei auf ihn zugeschnittene Angebote und ich kann ihn zum Beispiel mit Treue und Rabatt-Aktionen glücklich machen, ohne dass er dafür Bons sammeln oder Sticker einkleben muss.

Viele Händler haben den Trend erkannt und setzten verstärkt auf IoT im Handel. International gesehen wenigstens. Das zeigt der Oracle-Bericht “The Impact of Emerging Technology auf CX Excellence”. Hierbei gaben 66 Prozent der befragten Führungskräfte im Einzelhandel an, dass sich das Internet der Dinge bisher positiv auf die Customer Experience ausgewirkt habe.

Der Grund dafür ist zum Beispiel, dass die Nutzung des Internet of Things für hochwertige Kundeninformationen sorgt. Das meinten 88 Prozent der Befragten. Clevere Verkäufer sollten also auch weiterhin auf IoT im Handel setzen.


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Robert Jänisch,
CEO @ IOX

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