Computer Vision sorgt für die automatische Kennzeichenerkennung und bietet damit viele Vorteile für Logistikunternehmen.

Das Zufahrtsmanagement kann durch die smarte Bilderkennung effektiver gesteuert werden. Außerdem können die aufgenommenen Daten zur Kontrolle der Fahrzeugbewegungen genutzt werden. Dadurch kann der Traffic der LKWs, die zum Beispiel vorbestimmte Ladezonen anfahren sollen, zielgerichtet gemanagt werden.

Wenn die Maschine sehen und erkennen kann

Die Computer Vision lässt Maschinen die physische Welt erkennen. Ähnlich dem Maschinellen Sehen. Dank der stetigen Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz und den Möglichkeiten, die das Internet der Dinge bietet, bedeutet Computer Vision aber noch mehr.

Die Maschine sieht nicht bloß. Darüber hinaus ordnet sie auch ein. Sie interpretiert das Bild. Deshalb wird Computer Vision in vielen Bereichen eingesetzt. In der Medizintechnik, im Smartphone oder in der Industrie 4.0.

Systeme und Maschinen, die mit Computer Vision arbeiten, sind nämlich in der Lage, zu erkennen und zu differenzieren. So können sie zum Beispiel Drähte, Kabel oder Rohre voneinander unterscheiden. Durch die smarten Augen können hier zum Beispiel Mangelhaftigkeit und minimalste Abweichungen in Bauteilen erkannt werden. Ein wichtiger Faktor, der hilft, Fehler zu vermeiden.

In der Automobilindustrie ist Computer Vision außerdem ein wichtiger Bestandteil der selbstfahrenden Autos. Schließlich können die künstlichen Augen andere Fahrzeuge, Fußgänger und potenzielle Gefahren identifizieren. Dabei sind die Fähigkeiten der sehenden Autos natürlich auch für das Supply Chain Management wichtig. Aber auch auf der anderen Seite sorgt das „Sehen“ für bessere Kontrollmöglichkeiten.

Die intelligente Ein- und Ausfahrtskontrolle  

Die Logistik ist eine Art Pionier in Sachen IoT. Durch Tracking und Tracing, durch Sensoren und Roboter, die im Lager mit anpacken, kann die Logistik auf smarte Weise für ein sicheres und schnelleres Ankommen sorgen. Auch die Ein- und Ausfahrtskontrolle zur Fahrzeugüberwachung reiht sich in den intelligenten Ablauf mit ein.

Möglich wird das Ganze eben durch intelligente Maschinen, die auch noch sehen können. Computer Vision Systeme, die dafür zuständig sind, funktionieren zum Beispiel durch die automatische Erkennung per Videokamera (Video Recognition). 

Nehmen wir ein Logistiklager. Hier werden an strategisch sinnvollen Positionen etwa hochauflösende Kameras installiert. Diese sorgen zum einen für die Dokumentation aller ein- und ausfahrenden Fahrzeuge. Durch die Verbindung mit der Cloud werden die Daten sämtlicher Fahrzeuge, die das Gelände befahren und verlassen, gespeichert. Inklusive der Nummernschilder der Fahrzeuge und der Uhrzeiten der Ankunft oder der Abfahrt.



Aber die Kameras können natürlich noch mehr. Dank Computer Vision, der Fähigkeit zu „sehen“ und zu erkennen. Hierzu wird die reine Aufnahme der Kamera mit der Software zur künstlichen Intelligenz verbunden. Dabei kann Computer Vision auch Objekte, also zum Beispiel Waren und Güter oder Menschen erkennen.

Das ist zum Beispiel wichtig für die Diebstahlsicherung. Erkennt die Kamera Unbefugte, bleiben die Tore geschlossen. Oder die Wegfahrsperre des Flottenfahrzeugs tritt sofort in Kraft. Ergo kann der Unbefugte nicht wegfahren. Mit Hilfe intelligenter Video-Sensorik kann man nämlich auch für die Absicherung des Betriebsgeländes sorgen. So erkennt die Computer Vision ja natürlich, dass es nachts oder eben Betriebsschluss ist. Die Tore bleiben auch in diesem Fall eben zu.

Computer Vision vereinfacht das Flottenmanagement

Je nach Größe von Unternehmen und Fuhrpark-Flotte ist das Management von Einfahrt und Ausfahrt ja gar keine leichte Aufgabe. Mitunter ist sie sehr aufwendig und personalintensiv. So geht es ja nicht allein um die generelle Zufahrtskontrolle oder das Zählen von Fahrzeugen.

Darüber hinaus müssen einfahrende LKWs zum Beispiel zugewiesen werden. Oder sie müssen dirigiert werden, um die richtige Rampe für das Be- oder Entladen zu erreichen. Auch hier hilft die Computer Vision, die dank Cloud oder Edge Computing und entsprechender Software zu intelligenten Anweisungen führt.

LKWs, die auf das Gelände fahren wollen, bekommen etwa die Platzzuweisung zum entsprechenden Tor, das sie nehmen müssen. Systeme zur automatischen Kennzeichenerkennung oder auch zur Erkennung von Container Nummern ermöglichen so eine schnelle Abwicklung an der Ein- und Ausfahrt und verhindern damit Staus und unnötige Wartezeiten.

Da beim modernen Supply Chain Management ja mitunter jede Minute zählt, um im harten Wettbewerb die Nase vorn zu haben, kann man sich denken, wie wichtig eine fixe Abwicklung ist.

Mit Drohnen zur mobilen Computer Vision

Auch der Einsatz von Drohnen kann helfen, die Logistik schneller und effizienter zu machen. Sie machen die Computer Vision im Fuhrpark mobil.

Und sie sorgen für mehr Effizienz auf der Logistik der letzten Meile. Um eine schnellere und reibungslose Auslieferung zu gewähren, kann ich mit Hilfe der mobilen Computer Vision in den Drohnen meine Waren sicher identifizieren und sortieren.

Die digitalen Aufnahmen werden schließlich verarbeitet und weiter genutzt. Genau das hilft dann zum Beispiel auch bei der Inventur. Im erweiterten Sinne kann es auch für die Fahrzeugüberwachung eingesetzt werden.

Was ich für die Umsetzung von Computer Vision brauche

Die Überwachung von Fahrzeugbewegungen durch automatische Erkennung per Videokamera und die intelligente Steuerung brauchen natürlich eine ausreichende Anzahl an Kameras, um jeden Winkel von Hof, Lagerhalle etc. zu erfassen.

Das Computer Vision System selbst verwendet Deep Learning, um zur Erkennung von Objekten oder Menschen eingesetzt zu werden. Darüber hinaus dient es auch zur Nachverfolgung von Bewegungen. Dazu braucht die Kamera eine Verbindung mit der Cloud. Allerdings braucht man hier jetzt keine Angst haben. Schließlich wird auch die dazu benötigte Rechenleistung erschwinglicher. Dafür sorgen Narrowband IoT, Edge AI oder Netze wie 5G. Sie erweitern die Chancen, Computer Vision zu nutzen.

Computer Vision ist eine Investition in die Zukunft des Fuhrparks

Videoüberwachungsanlagen mit Computer Vision erhöhen die Zukunftssicherheit des Fuhrparks. Das lässt sich als Fazit sicher festhalten. Außerdem sparen Systeme, mit denen sich Ein- und Ausfahrt der Flottenfahrzeuge kontrollieren lassen, auch Zeit und Geld.

Auch Parkleitlösungen oder Software zur Ticketausstellung lassen sich mit Computer Vision umsetzen. So kann die Kamera etwa Kennzeichen oder Personen erkennen. Und ihnen dann zum Beispiel Parkplätze zuweisen. Nehmen wir an, Ihr habt einen Geschäftspartner eingeladen. Dieser bekommt dann einen persönlichen Parkplatz zugewiesen. Das macht nicht nur Eindruck, sondern fördert auch die Geschäftsbeziehung. 

Von der einfachen Fahrzeugzählung bis zum ausgeklügelten System fürs Parken und die Logistik-Flotte. Der Einsatz von Computer Vision ergänzt die Einsätze des Internet of Things in der Logistik auf effektive Weise.

Erfahre mehr über unsere Computer Vision Lösung für die Überwachung von Fahrzeugbewegungen:

Robert Jänisch,
CEO @ IOX

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