RFID Technologie macht Konsumgüter kommunikativ und sorgt auch für mehr Service. In vielen Bereichen.

Zum einen weiß der Händler in Sekundenschnelle, ob eine Ware verfügbar ist und wo sie der Kunde finden kann.  Schließlich sorgt die RFID Technologie dafür, dass Artikel auch über eine längere Distanz hinweg erfasst werden können.

Zum Artikel "RFID Technologie sorgt für innovativen Self-Service": Selbstbedienbare Kasse

An diesem Punkt bietet die sogenannte Radio Frequency Identification viel mehr Möglichkeiten als der Barcode. Beim Barcode ist schließlich der Kontakt mit dem Scanner nötig, um die Ware zu erfassen und zu wissen, was sie kostet.

RFID Technologie dagegen kann auch Liebe auf Distanz. Oder besser gesagt, sie sorgt für die kontaktlose Kommunikation. Das heißt, dass die Ware nicht mehr physikalisch über einen Scanner gezogen werden muss.

Das wiederum bedeutet für den Kunden nicht nur, dass er sich schneller über die Erhältlichkeit seiner Produkte informieren kann. Innovative Self-Service Lösungen sind dank der smarten Tags ebenfalls möglich und damit auch ein Segen für die Kunden, die es eilig haben.

Die magische Welt der RFID Technologie

Dank der Kopplung im Radiofrequenzteil des elektromagnetischen Spektrums funktioniert die Informationsweitergabe also ganz ohne Berührung. Dafür sorgen der Transponder, also der RFID-Tag, der mit Informationen gefüttert wurde, und die Antenne aus Aluminium für Hochfrequenzsignale.

Dadurch können mit Hilfe des Radiofrequenz-Identifizierungssystems einzelne Produkte ohne Sichtkontakt gescannt werden. So kann auch eine große Anzahl von Produkten in nur wenigen Sekunden gescannt werden. RFID kann aber nicht nur auf Distanz kommunizieren. RFID Technologie steht auch für Präzision. Deshalb  profitiert der Handel auch von der Tatsache, dass weniger Scanfehler auftreten.

Die unglaubliche Schnelligkeit der RFID Tags

Dabei ist es nicht nur der Händler, der davon profitiert, seine Ware immer im Blick zu haben oder besser gesagt, immer im digitalen Flow des täglichen Verkaufs zu wissen. Der Kunde kann sich durch den Siegeszug der RFID Technologie auch über smarte Self-Service Lösungen freuen, mit denen er Zeit und Nerven sparen kann.

Man kennt das vor allem als Arbeitnehmer. Man will eben nach der Arbeit noch was shoppen. Oder auch am Samstag. Aber genau das wollen ja alle. Ob im IKEA oder im Sportgeschäft, im Handel kann es in Stoßzeiten zu langen Schlangen an der Kasse kommen.



Der Kunde möchte aber nicht warten. Das ist verständlich. Die unglaubliche Schnelligkeit der RFID Tags und die Möglichkeit, die Preise vieler Waren gleichzeitig einlesen zu lassen, bieten die Lösung für dieses Dilemma.

Die Emanzipation des Kunden

Wenn es darum geht, Kunden nicht durch lange Wartezeiten abzuschrecken, ist die RFID Technologie ideal. Schließlich lässt die smarte Self-Service Lösung dem Kunden die Wahl: In der Schlange stehen und warten, weil man eben doch lieber noch einen Plausch hält, oder die Tags einlesen lassen und schnell den Laden verlassen können.

Ein Beispiel für diese neue Emanzipation des Kunden ist das vollautomatische Easy Deli-Geschäft, das jüngst im Zentrum von Helsinki eröffnet wurde. In dem Convenience-Store Easy Deli des Anbieters erneuerbarer Kraftstoffe Neste kann der Kunde seine getätigten Einkäufe alle auf einmal scannen. Dabei ist es auch egal, ob man die Ware schon in die Einkaufstasche oder in den Rucksack gepackt hat. Die RFID Tags können trotzdem ausgelesen werden.

„Das Einkaufsverhalten der Verbraucher ändert sich rasant. Wir möchten Teil dieser Entwicklung sein und neue Arten von reibungsloseren und schnelleren Kundenerlebnissen anbieten. Der Easy Deli-Produktscanner ist der erste seiner Art in Finnland und im Vergleich zu herkömmlichen Self-Checkout-Vorgängen ein großer Fortschritt. Dies macht das Einkaufserlebnis viel schneller und einfacher. Die engsten Referenzen finden sich in China, wo die RFID-basierten Geschäfte positive Rückmeldungen für ihre Benutzerfreundlichkeit erhalten haben “, gab Jukka Peltoniemi von Neste dazu an.

Der Fall Decathlon

Auch hierzulande sorgt der Self-Service durch RFID Technologie für Kundenfreundlichkeit in Höchstform. Gerade ein Sportartikelanbieter wie Decathlon hat das erkannt. Seine Kunden sind schließlich jung und dynamisch und halten sich nicht gerne mit Warten auf.

Deshalb wurden in den Filialen die Self-Checkout-Kassen installiert. Hier können die Kunden ihre Sportprodukte schnell und bequem bezahlen. Dank RFID Tags eben. Diese sind standardmäßig an den Produkten angebracht.



Das RFID-Etikett wird an der Self-Service Kasse eingelesen, ohne dass der Kunde den Artikel noch manuell gegen den Scanner halten muss. Der „intelligente Barcode“ sorgt für das Scannen der Produkte in Sekundenschnelle.

Übrigens bedeuten diese klugen Tags auch für den Händler immer eine Erleichterung. Dank des zuverlässigen Scans behält er den Überblick darüber, welche Ware den Laden verlassen hat. So wird RFID auch zum Wachmann, der sowohl den Eingang, als auch den Ausgang der Artikel überprüfen kann.  Die Identifikation ohne Kontakt macht es möglich.



Von wegen verstaubt

Büchereien haben mitunter ein verstaubtes Image. Dabei haben Büchereien schon lange vor Decathlon und Neste auf RFID Technologie gesetzt. So ist der Selbstbedienungs-Service in den Leseratten auf der ganzen Welt bereits zu einem vertrauten Dienst geworden. Er vermeidet auch hier Warteschlangen und verschafft dem Personal einen schnellen Überblick.

Alle Bücher sind mit intelligenten Etiketten ausgestattet und es stehen meist mehrere Scanner bereit. Hier kann der Kunde den Ausweis scannen, seinen Stapel auflegen und alle im Stapel enthaltenen Bücher werden zeitgleich eingelesen. 

Auch an Flughäfen wird RFID eingesetzt, etwa für das Standorttracking von aufgegebenen Gepäckstücken. So können verlorene Stücke schnell gefunden werden.

Warum sich RFID Technologie lohnt

Läden, die rund um die Uhr geöffnet haben, sollten hellhörig werden. Aber auch andere Händler können für mehr Kundenzufriedenheit sorgen. Haben Sie Kunden, die nicht in der Schlange stehen möchten? Dieser und andere Gründe sprechen für das Einrichten von Self-Service Lösungen mit RFID. Wenigstens als zusätzliche Möglichkeit zu den herkömmlichen Kassen.

Gründe für den intelligenten Self-Service:

  • Ein sicheres und zügiges Bezahlen an der Kasse sorgt für eine höhere Kundezufriedenheit.
  • Beim RFID-basierten Self-Checkout werden alle Produkte in nur wenigen Sekunden gleichzeitig gescannt. Der Kaufvorgang wird dadurch zügig abgeschlossen.
  • Ich profitiere als Händler von einer höheren Sicherheit vor Ladendiebstählen. Auch fallen Verluste durch das Verzählen bei der Geldrückgabe, Betrug oder Diebstahl von Geld weg.
  • Durch den Einsatz von RFID Technologie können mehr Kunden abgefertigt werden. Außerdem lassen die Platzsparenden Self-Service Kassen mehr Kapazität auf derselben Ladenfläche.
  • Last but not least: Es gibt immer genug Kassierer im Laden. Auch zu Stoßzeiten.

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Robert Jänisch,
CEO @ IOX

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