Der IOX Button steuert Dienste mit nur einem Klick. So werden manuelle Prozesse schnell und einfach digitalisiert.

Das Besondere: Der Button kann dank spezifischer Hardware-Komponenten individualisiert werden. Damit ist er universell einsetzbar – wie ein Schweizer Taschenmesser.

In unserem IOX Experten-Interview erklärt unser Hardware Entwickler Cedric Knez, was der IOX Button ist, welche Funktionen er abdecken kann und was ihn im Vergleich zu anderen IoT Buttons so besonders macht.

Cover-Bild zum Beitrag "IOX Button - Auf Knopfdruck digital"

Was ist der IOX Button?

Cedric: Der IOX Button ist eine IoT-Lösung, mit der Abläufe per Knopfdruck ausgelöst werden können. Das heißt, wir digitalisieren einen manuellen Prozess mittels eines Knopfdrucks. Ähnlich wie die Klingel zu Hause. Der IoT Button kann beispielsweise Auslöser für einen Sendevorgang oder eine Displayanzeige sein. Er kann eine Datenaufnahme erzeugen oder Informationen aus der Cloud per Knopfdruck darstellen.

Was macht den IoT-Button von IOX so besonders?

Cedric: Unser IoT Button ist so ausgestattet, dass er möglichst viele Funktionalitäten abdeckt. Damit ist er universell einsetzbar – wie ein Schweizer Taschenmesser. Wir sehen den Button als Plattform, die nach Wunsch individualisiert werden kann. Damit können viele individuelle Use Cases auf einmal abgedeckt und schnell skaliert werden.

Der IOX Button verfügt über ein E-Ink Display als Anzeige, einer Narrowband-IoT-Konnektivität zur Cloud (mit Kompatibilität zu Azure und AWS) und wird batteriebetrieben. Zudem ist er optional erweiterbar – zum Beispiel mit Sensorik.

Foto von unserem IOX Experten für Hardwareentwicklung Cedric Knez
IOX Experte für Hardwareentwicklung Cedric Knez

Der IoT Button ist dank Steckverbindern und Mini PCIe optional erweiterbar – beispielsweise mit weiterer Sensorik oder einer anderen Konnektivität. Wenn ein Kunde etwas spezielles haben möchte, müssen wir also keine neue Hardware entwickeln, sondern nur ein zusätzliches Board. Als IoT Button ist das schon etwas besonderes. Des Weiteren benutzen wir qualitativ hochwertige Hardware von Quectel.

Kannst du uns konkrete Einsatzbereiche nennen, die mit dem IOX IoT Button abgedeckt werden können?

Cedric: Wie gesagt gibt es viele verschiedene Use Cases. Ein konkreter Anwendungsbereich, den ich zum Beispiel sehr interessant finde, ist die Nutzung des IoT Buttons für die automatische Nachbestellung von Waren in großen Industrielagern.

Dabei werden IoT Bestellknöpfe an Fächern befestigt. Sobald der Werkmeister oder ein Mitarbeiter bemerkt, dass die Lagerbestände einer Schraube fast leer sind, dann kann er mit einem Knopfdruck eine neue Bestellung auslösen. In der Cloud ist dann hinterlegt, um welche Schraube es sich handelt und bei welchem Zulieferer diese bestellt wird. Mit dem Auslösen des Buttons wird eine Nachricht oder Anfrage an die Cloud gesendet. Die automatische Nachbestellung gelingt dann über eine ERP-Software. Auf dem E-Ink Display kann dann zum Beispiel angezeigt werden, wann die Bestellung ankommt.

Zudem kann der IOX Button mit allen möglichen Sensoren erweitert werden. Ein aktuelles Beispiel: Mit CO2-Sensoren lässt sich der CO2-Gehalt der Raumluft messen. Der IoT-Button kann in Räumen genutzt werden, in denen er auf Knopfdruck aktiviert wird und konstant Daten aufnimmt. Sobald der CO2-Wert einen bestimmten Schwellwert überschritten hat, sendet der Button ein Signal an das Backend und auf dem Display wird angezeigt, dass die Fenster geöffnet werden müssen. Oder man integriert einen Buzzer, dann ertönt gleichzeitig ein akustisches Signal.

Im letzten Interview mit dir ging es darum, wie sich Maschinen, Geräte und Produkte mittels Retrofitting aufrüsten lassen. Welche Rolle spielt da der IoT Button?

Cedric: Auch der IOX Button kann als Retrofit-Lösung eingesetzt werden. Als Retrofit-Lösung macht der IoT Button Maschinen und Geräte smart, denn sie werden “internetfähig”. Sie können dann Daten versenden oder Aktionen ausführen. So lassen sich zum Beispiel auch Geräte steuern. Wir haben schon einige Maschinen – zum Beispiel Gefriertruhen – aufgerüstet. Per Knopfdruck wird dann beispielsweise die Truhe entriegelt.

Was war die größte Herausforderung bei der Entwicklung des Button?

Cedric: Wir müssen uns über viele Fragestellungen in Hinblick auf die Nutzung und die benötigten Hardwarekomponenten Gedanken machen. Unser Ziel ist dabei stets, viele Lösungen mit dem Produkt abzudecken, ohne das Produkt unnötig komplex zu machen. 

Der IOX IoT Button läuft über Narrowband IoT. Warum NB IoT?

Cedric: An erster Stelle steht die Energieeffizienz. Bei der Übertragung von kleinen Datenmengen ist Narrowband-IoT die beste Wahl. Zudem hat es einen Radius von zehn KIlometern und eine gute Gebäudedurchdringung.

Narrowband IoT wird vor allem in der Industrie eingesetzt, aber auch die private Nutzung ist möglich – auch wenn nicht immer sinnvoll. Narrowband lohnt sich vor allem da, wo kein Wifi oder Zigbee ausgerollt werden kannst – zum Beispiel in verstreuten Räumlichkeiten oder wenn ein großes Gelände abgedeckt werden muss. Da kann und will man nicht überall ein Netz oder einen Router aufhängen für Wi-Fi. GSM reicht häufig nicht und in vielen Fällen ist auch der Bau eines eigenen LoRaWan nicht gewünscht. Dennoch lässt sich unser Button so ergänzen, dass er auch über das Netz anderer Mobilfunkstandards läuft.



Benötigst Du weitere Informationen zu unserem IoT Button oder hast Du konkrete Fragen? Kontaktiere uns gerne – unsere IoT-Experten stehen Dir mit Rat und Tat zur Seite.

Robert Jänisch,
CEO @ IOX

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