Asset Tracking steht für das zuverlässige Identifizieren von Objekten. Das kann helfen, die Intralogistik zu vereinfachen. Zumindest, wenn man es richtig macht.

Und das ist im Grunde kein Hexenwerk, bedeutet aber meistens eine sinnvolle Maßnahme, die dazu führt, das Prozesse verkürzt oder vereinfacht werden. In den Warenlagern großer Händler führt es vor allem zu einer sehr deutlichen Reduzierung von Versandfehlern. Das spart nicht nur Ärger, sondern verringert auch die Kosten. Überhaupt führen geringere Fehlerquoten, beschleunigte Abläufe und eine größere Übersicht am Ende immer zu einer positiveren Bilanz. Gerade in Zeiten, in denen wir nicht nur auf die Qualität, sondern vor allem auch auf die Uhr schielen, ist das ein erheblicher Faktor.

Egal, ob ich ein Großhändler oder ein Unternehmen der Fertigung bin, die Anforderungen an eine funktionierende Intralogistik sind schließlich hoch. Vielleicht sogar höher als jemals zuvor. Asset Tracking kann hier die Lösung für alle möglichen Probleme bei der Intralogistik und der Lagerlogistik sein.  

Asset Tracking in der Intralogistik, Lagerhalle

Wenn keiner weiß, wo der Hammer hängt

Das große Problem bei der Intralogistik ist, wenn wir keine Transparenz über den aktuellen Bestand unserer Waren oder des Equipments besitzen. Dann kommt es zu Unterbrechungen. Bildlich gesprochen: Wenn keiner weiß, wo der Hammer hängt, dann kann auch keiner den Nagel in die Wand schlagen.

Die Folge sind Wartezeiten und Verluste. Das kann mitunter passieren, wenn …

  1. … das Lager sehr umfangreich ist, was auch die Bestände in großen Produktionsanlagen mit einschließt
  2. … man als Zwischenhändler den Überblick über Ein- und Ausgänge und die Bewegungen innerhalb des Lages behalten muss
  3. … es in einem Logistikunternehmen eine hohe Bewegungsrate an Produkten und Fahrzeugen gibt

Die Echtzeit der Flüsse z.B. von Paletten von der Produktion zum Lager und dann zum Versandbereich ist eine besonders kniffelige Aufgabe. Zumindest, wenn man auf althergebrachte Technik zurückgreifen muss. Das bedeutet im Klartext, dass Bestände manuell erfasst, Listen erstellt oder Nummern mühselig in einen Rechner eingetippt werden müssen. Mussten wäre die bessere Ausdrucksweise. Denn es gibt Alternativen für diese aufwendige und fehleranfällige Arbeitsweise. Und wer sich mit Asset Tracking im Bereich der Intralogistik noch nicht befasst hat, sollte jetzt unbedingt aufmerksam weiter lesen.

Asset Tracking erleichtert die Vermögensverfolgung in Lagern

Die  Lösung sollte nämlich nicht bedeuten, dass ich denjenigen verantwortlich mache, der den Hammer verlegt hat. Die Lösung sollte das Implementieren eines Asset Tracking Systems bedeuten.

Vor allem an Kreuzungspunkten, etwa an Ein- und Ausgängen, an Punkten, an denen Waren verpackt oder weitergeleitet werden, weil sie zum Beispiel auf eine Palette gepackt oder auf einen LKW geladen werden. Hier hilft es ungemein, wenn der Fluss aller Objekte automatisch festgehalten wird. So dass niemand Listen in die Hand nehmen oder manuell Nummer eintippen muss. Modernes Asset Tracking läuft schließlich automatisch.

Dank Sensoren, Tags oder Chips denken die Objekte mit. Sie melden sich darüber hinaus ordentlich ab und an oder melden sich auch, wenn man sie sucht. Wie das funktioniert?

Warum das Internet der Dinge so wichtig für die Logistik ist

Der Schlüssel für das Asset Tracking in der Intralogistik ist im Grunde das Internet der Dinge. Die Implementierung von IoT macht die Dinge schließlich kommunikativ. Das Internet of Things gestattet darüber hinaus die lückenlose Echtzeit Überwachung von Vermögenswerten. Egal, ob es sich dabei um den Hammer, um eine Palette mit Rum oder um einzelne Pakete handelt. Asset Tracking mit Hilfe von IoT Lösungen ermöglicht es, entlang der gesamten Wertschöpfungskette den Überblick zu behalten.

Möglich wird das zum Beispiel durch das Anbringen von RFID-Tags oder von IoT Trackern. Sobald die Objekte damit ausgestattet wurden, kann ich sie in Echtzeit verfolgen. Entweder am Rechner, auf dem Tablet, dem Smartphone oder durch Lesegeräte. Die Möglichkeiten, das ideale Asset Tracking System für meine Intralogistik zu finden, sind vielseitig.

Asset Tracking mit RFID

RFID-Tags sind eine kostengünstige Variante. Die sogenannte Radio Frequency Identification liefert Tracking Daten in Echtzeit, indem die Objekte mit einem solchen Tag ausgestattet sind. RFID-Tags finden wir im Alltag oft. Etwa in der Kleidung, die man im Geschäft kauft. Die Tags verhindern hier zum Beispiel erfolgreich Diebstähle. Auch in Chipkarten oder bei der Bücherei werden RFID-Tags zur kontaktlosen Erfassung eingesetzt.

Schließlich kann ich Objekte mit meinem Lesegerät auch über größere Distanzen hinweg erfassen. Damit wird das Auffinden schnell zum digitalen Selbstläufer. Durch die drahtlose Kommunikation, die auf dem Einsatz einer elektromagnetischen Kopplung im Radiofrequenzteil des elektromagnetischen Spektrums basiert, können übrigens auch zusätzliche Infos über Ankunftsdaten, das Gewicht und die Daten der letzten Wartung gelesen werden. Auf diese Weise unterstützen smarte RFID-Lösungen das Asset Tracking, wo immer es benötigt wird.  

Prozessbeschleunigung in der Intralogistik mittels Track & Trace

Es kann also dank Asset Tracking ganz einfach sein, den genauen Standort eines Objektes zu bestimmen. IoT Lösungen können aber noch mehr. Habe ich etwa einen IoT-Tracker installiert, können Bluetooth-Signale an eine Plattform gesendet werden, auf der die Position des Assets weitere Prozesse in Gang setzt. Hierbei können Abläufe, ob in der Fertigung oder dem fortlaufenden Warenversand erheblich beschleunigt werden.





Nehmen wir etwa die Fertigung eines Kaffeevollautomaten. Die Brühgruppen wurden gefertigt und werden weiter geliefert, um in der Maschine zusammengesetzt zu werden. Wenn ich etwa Bluetooth-Geräte an strategischen Stellen installiere und auf der IoT-Plattform registriert habe, kann die automatische Meldung über die Ankunft dieser Teile dafür sorgen, dass der weitere Produktionsprozess in Gang gesetzt wird. Schnell und unkompliziert.

Keine Frage also, dass Asset Tracking und IoT Lösungen in vielen Bereichen der Intralogistik immer wichtiger werden. Laut einer Studie von IGD Reserach Services zum Thema Internet of Things 2019/2020 betreffen 37% der IoT Projekte, die in Unternehmen geplant sind, die vernetzte Produktion (Industrie 4.0).



Asset Tracking Lösungen auf der Basis von Narrowband-IoT

Asset Tracking in der Intralogistik braucht meist eine Lösung, bei der kurze schnelle Informationen autark und ohne einen zu großen Kostenaufwand gesendet werden. Möglich ist das zum Beispiel mit der Narrowband-IoT Technologie. Die drahtlose Kommunikation macht es möglich, die Daten regelmäßig zu funken. Von jedem Standort aus. Und zu jeder Zeit. NB-IoT braucht wenig Strom, weil es vorhandene Mobilfunknetze nutzt. So kann ich eben günstig und sicher für das Track & Trace sorgen.

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Yves Plaire

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