Digitalisierung in der Logistik ist einer der ersten großen Fortschritte, die das Zeitalter des Internet of Things (IoT) mit sich bringt. Und das nicht erst seit gestern. Denn die Transportbranche setzt schon länger auf die Hilfe von M2M-Kommunikation, Clouds und Tags. So haben zum Beispiel 80 Prozent der deutschen Logistiker ihr Supply Chain Management bereits auf digitale Systeme umgestellt.  

Was die Digitalisierung in der Logistik aber alles möglich macht, ist mitunter verblüffend. Oder dachtet ihr, dass fahrerlose Transportsysteme im Lager zu einer deutlichen Reduzierung von Transportschäden sorgen können? Digitalisierung in der Logistik bezieht sich nämlich nicht allein auf das Tracking auf dem Weg zum Kunden. Die Möglichkeiten des Internet of Things haben viele Bereiche des Supply Chain Management erleichtert. Involviert ist dabei zum Beispiel auch schon die Herstellung.

Zum Artikel "Digitalisierung in der Logistik: Mehr IoT für die Supply Chain": Mann mit Tablet zwischen Regalen

Die Industrie 4.0 läuft digital

Die Digitalisierung in der Logistik hilft schon während der Produktion dabei, dass alles reibungslos läuft. Konnektivität ist das Herz der digitalen Fabrik. Durch die Vernetzung der Maschinen und durch Sensoren, leistungsfähige Speicher- und Rechensysteme sorgt die intelligente Produktionsstätte dafür, dass zum Beispiel benötigte Komponenten rechtzeitig nachbestellt werden. Nehmen wir die Autoindustrie. Hier werden benötigte Teile zur Produktion der Autotür autark nachgeordert. Und zwar in weiser Voraussicht, weil die Maschine mitzählt und mitrechnet. Auf diese Weise werden Engpässe vermieden. Folglich kann man sagen: Das Internet der Dinge perfektioniert auch den Herstellungsprozess durch eine optimierte Beschaffungslogistik. 

Die Digitalisierung in der Logistik beginnt am Fabriktor

Wurde die Ware produziert, beginnt das Tracking und Tracing. Güter, die vielleicht ihrerseits automatisch nachgeordert wurden, werden von den digitalen Transportrobotern sicher verpackt und gehen dann weiter aufs  Schiff. Auch hier werden sie permanent getrackt. Ob das Sinn macht? Sicher, denn im Ankunftshafen kann auf diese Weise überwacht werden, ob der Transport reibungslos verläuft. Werden alle Daten entlang einer Supply Chain dauerhaft verknüpft, sorge ich für eine hohe Transparenz und mehr Sicherheit. Gerade im Bereich verderblicher Waren ist das ungeheuer wichtig. Aber auch für alle anderen Lieferungen gilt: Jede Supply Chain wird umso effektiver ist, je überschaubarer und vernetzter sie ist.

Hat die Ware also die smarte Fabrik verlassen, wird der Weg der Ware über das GPS-Tracking verfolgt. Auf dem Schiff kann die Reise rund um die Uhr überwacht werden.

Effiziente Distributionslogistik durch mehr Transparenz

Die Ware auf dem Schiff meldet sich also permanent beim Empfänger wie der nette Verwandte, dessen Ankunft sehnsüchtig erwartet wird. Natürlich ist das permanente Tracken der Ware jetzt eher weniger romantisch zu sehen. Dafür ist die Transparenz aber ungeheuer praktisch. Schließlich weiß der Empfänger dann ganz genau, ob die Ware früher oder später oder eben genau wie geplant eintrifft. Durch dieses Wissen wird für den, der die Waren empfängt oder eben weiter transportieren soll, eine genaue Planung überhaupt erst möglich. Gibt es einen Zeitverlust oder muss ich die Transportflotte für den Folgetransport früher bereitstellen? Darüber hinaus wissen auch die Endkunden, wann sie ihre Waren bekommen.

Vor allem bei langen Transportwegen, wie etwa durch das Schiff, sorgt die Digitalisierung in der Logistik für immense Vorteile. Schließlich kann nicht nur die aktuelle Position getrackt werden. In Kombination mit dem Erfassen von Geschwindigkeit und Wetterdaten, kann die genaue Ankunftszeit sogar im Voraus berechnet werden. Darüber hinaus kann zeitig abgesehen werden, ob etwas schief geht. Wenn es beispielsweise zu Verspätungen von zeitsensiblen Produkten kommt. Dann wird durch das rechtzeitige Wissen ein schnelles Gegensteuern zur Schadensbegrenzung möglich.  So wird die Distribution durch die Digitalisierung in der Logistik zu einem sehr gut steuerbaren Prozess, der zu einem sicheren Transport führt.

Erfolgreiche Lagerlogistik durch das Internet der Dinge  

Ist die Ware eingetroffen, geht es smart weiter. Das Internet der Dinge beeinflusst nämlich auch die Lagerlogistik. Nehmen wir an, unsere Ware ist nun bei einem Großhändler im Lager angekommen. Der Händler besitzt eine große Halle, in der die verschiedensten Güter bereit liegen, um dann über den Online Versandhandel weiter vertrieben zu werden. Die Produkte sollen an Kunden verschickt werden, die den jeweiligen Artikel bestellen.

Die Digitalisierung in der Logistik erleichtert hierbei das Lagern, Sortieren, Kommissionieren und Verpacken. Allein durch die Tatsache, dass Artikel über RFID getrackt werden, ohne dass man sie physikalisch kontakten muss, ist eine Erleichterung.  In Kombination mit dem Einsatz intelligenter Transportroboter, kann auf smarte Weise ein Produkt, das vielleicht ziemlich weit oben im Regal steht, sofort bei Bestelleingang entnommen werden. Ohne dass ein Mitarbeiter eine Leiter besteigen muss. Dies kann zu einer sicheren, kostengünstigeren und effektiveren Lagerlogistik sorgen. Genau aus diesem Grund setzt zum Beispiel auch Amazon auf das IoT. Im Logistikzentrum in Winsen wird ein smarter Transportroboter eingesetzt, der Regale und Paletten selbstständig zu den markierten Flächen  transportiert. Dort können sie von den Mitarbeitern bearbeitet werden. Norbert Brandau von Amazon erklärte dazu, dass der Transportroboter es möglich macht, Aufträge schneller zu bearbeiten und Pakete früher für eine Auslieferung bereitzustellen. Dadurch könne man der gestiegenen Nachfrage besser gerecht werden. 



Entsorgungslogistik mit IoT

Digitalisierung in der Logistik bietet übrigens auch Chancen für eine einfache und saubere Entsorgung. Ob in Betrieben oder im privaten Haushalt. Die smarte Entsorgung führt zu einer Logistik nach Maß. Gerade in Firmen, in denen die Entsorgung aufgrund von schwankenden Herstellungs- oder Bestellprozessen, die durch saisonale,  wetterbedingte oder andere Einflüsse unterschiedlich ausfällt, ist die smarte Entsorgung sehr nützlich. So werden beispielsweise Abfall-Container mit Sensoren ausgestattet. Die Informationen, dass der Container voll ist, geht direkt an den Dienstleister. Diese lässt durch ein intelligentes System und die rundum Vernetzung im Stadtgebiet einen optimalen Plan zum Abtransport erstellen. So wird Abfallwirtschaft durch die Digitalisierung in der Logistik zum smarten Prozess. Außerdem werden überflüssige Fahrten vermieden, was auch der Umwelt zugutekommt.

Fazit zur Digitalisierung in der Logistik

Das Internet of Things macht das Supply Chain Management der Transport- und Logistikunternehmen also smarter und sauberer. Darüber hinaus geht es  natürlich auch darum, schneller und effizienter zu werden. Das wiederum kommt allen Parteien zugute: Lieferant, Transportdienstleister, Zwischenhändler oder Empfänger.

Die Vorteile der Digitalisierung in der Logistik haben wir hier noch mal zusammengefasst:

  • Effizientere Herstellung durch smarte Beschaffungslogistik
  • Schnellere Auftragsvorbereitung
  • Transparenter Transport
  • Fehlerfreier Versand
  • Flexibles Reagieren auf Lieferverzögerungen
  • Optimierte Entsorgung

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CEO @ IOX

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